02.05.2013 · smart steuern ·

Wer hilft bei der Steuererklärung? Steuerberater, ELSTER und Software im Vergleichstest.

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Jedes Jahr, wenn der Abgabetermin der Einkommensteuererklärung naht, geht ein Stöhnen durch die Reihen der steuerpflichtigen Bürger. Denn kaum jemand kämpft sich gern stundenlang durch Formulare und Belege. Wer sich jedoch eine Steuerrückzahlung erhofft, für den führt kein Weg an der Steuererklärung vorbei. Doch wie lässt sich diese am besten schnell, unkompliziert und kostengünstig erstellen?

Steuerberater sind kostspielig
Steuerberater sind grundsätzlich teuer im Vergleich zu Do-It-Yourself Programmen. „Bei Eheleuten mit einem Bruttoarbeitslohn von jeweils 30 bis 40 Tausend Euro kostet ein Steuerberater laut Steuerberatervergütungsverordnung mindestens 300 Euro. Die Kosten können bis auf 2.167,94 Euro steigen“, betont Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Stefan Heine. „Steuerberater können auch nur richtig rechnen und erstellen die Steuererklärung zeitlich entsprechend der eigenen Planungen. Drei Monate Wartezeit sind nicht selten“, ergänzt Heine.

ELSTER bietet wenig Unterstützung für Steuerlaien
Entscheiden sich Arbeitnehmer für ein Steuersoftwareprogramm, müssen sie erneut zwischen verschiedenen Optionen wählen. Zum einen bietet die Finanzverwaltung das Programm ELSTER an. Es offeriert Arbeitnehmern die Steuererklärung online zu erstellen, doch liefert die Anwendung weder Tipps noch Empfehlungen zum Steuern sparen. Dabei bringt eine Empfehlung häufig schon mehr Geld zurück als ein Steuererklärungsprogramm in der Anschaffung kostet. Weder eine Interviewführung noch Eingabehilfen werden von ELSTER angeboten. Einzelne Vordrucke müssen vom Nutzer selbst hinzugefügt werden. Amtssprachliche Texte machen es Steuerlaien schwer. Außerdem findet keine Plausibilitätsprüfung bei der Dateneingabe statt.

Online-Steuererklärungen: Die Lösung für Steuerlaien
Die optimale Lösung für Steuerlaien sind Steuersoftwareprogramme, die als Offline- und Online-Varianten angeboten werden. Der Vorteil einer Online-Steuererklärung ist, dass der Anwender jederzeit von jedem Ort auf seine Steuererklärung zugreifen kann. Es sind weder Installation, noch Updates erforderlich, da die Anwendung immer auf dem neusten Stand ist. Steuertipps und Empfehlungen unterstützen den Nutzer beispielsweise, private Aufwendungen zu berücksichtigen. Funktionen, wie ein Routenplaner, ermitteln die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Mit der Online-Softwarelösung von „smartsteuer“ erhalten Nutzer eine Anwendung, die es auch Steuerlaien ermöglicht, ihre Einkommensteuererklärung schnell und unkompliziert zu erstellen. Mit jeder Eingabe sehen Nutzer ihren Erstattungsbetrag. Wer dennoch Hilfe benötigt, kann jederzeit den kostenlosen technischen Support anrufen. Für die Sicherheit der personenbezogenen Daten ist selbstverständlich gesorgt. Denn diese werden in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland gespeichert. Dies bestätigt auch der TÜV Rheinland mit der Zertifizierung im Bereich Datenschutz und Datensicherheit. Ein weiteres Plus der Lösung: Nutzer schließen online kein Abonnement ab und zahlen lediglich 14,95 Euro.

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Lohnsteuer-hilfeverein Steuer-
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Preis ist gering +  + +
Kein Abonnement notwendig + + 01 +
Steuertipps und Empfehlungen werden bereitgestellt + + + +
Texte sind verständlich +
Kundensupport wird geboten + + +
Ermittelte Steuerer-stattung ist sofort bekannt + 2 2 +
Wartezeit ist gering + + +
Installation / Updates sind nicht erforderlich +
Datenverlust ist nicht möglich + +
+ trifft zu     0 entfällt     – trifft nicht zu1 teilweise     2 per Post

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Franziska Zachert Geschrieben von:

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LETZTE BEITRÄGE

Bisherige Kommentare (Selber ein Kommentar hinterlassen)

  • Avatar Tim sagt:

    Puh, das war schon mal sehr hilfreich, danke dafür. Das ein Steuerberater zu teuer ist, das hatte ich schon vermutet, ich werde wahrscheinlich eine Online-Steuererklärung machen. Hab hier http://lohnsteuertabelle.net/ auch noch ein paar hilfreiche Tipps gefunden. LG

  • Avatar Sabine sagt:

    Von „Elster“ habe ich bis jetzt noch nichts gehört, aber schein eine Art Alternative für „Technik affine“ zu sein. Ich tendiere eher zum menschlichen Steuerberater. Eine Maschine kann meines Erachtens heutzutage noch nicht den Service einer so wichtigen Dienstleistung ersetzen.

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Steuerberater bieten eine gute und umfassende Leistung. Wer es sich mit ein wenig Hilfe zutraut und nicht so viel Geld ausgeben möchte, ist mit anderen Lösungen auch gut bedient.

  • Avatar Boris sagt:

    Ein Steuerberater ist eventuell nicht gerade günstig, aber damit erspart man sich jedwede Fehler und sichert sich gleichzeitig ab. Der Aufwand einer Steuererklärung ist nicht gerade leicht und jemand der ca. 40 Stunden die Woche arbeitet wird diese Zeit nicht aufbringen können.

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Ob man einen Steuerberater bemüht oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.
    Wer es sich zutraut, kann die Erklärung auch selbst erstellen.

  • Avatar Michael Schmidt sagt:

    Da ich auf Grund älterer Verlustvorträge – also negativen Einkünfte – keine ESt zahle bzw. mit den alten Verlusten erst einmal verrechnet wird, führen die nicht unerheblichen StB-Kosten wiederum zu Verlusten respektive negativen Einkünf-ten oder anders gesagt – da es nix zum „Absetzen“ gibt, geht’s auf’s eigene Por-temonnaies… Da überlegt man dann schon, ob man diese „Dienstleistung“ nach Tabelle in Anspruch nimmt… Selbst die Gefahr Fehler zu machen schreckt dann nicht, denn es wird ja ohnehin verrechnet – also lediglich eine Unmenge an un-nützem Papier produziert und mind. 2 Personen jede Menge Zeit gestohlen !

  • Avatar Matze sagt:

    Ich habe früher Elster genutzt und bin wegen der beschriebenen Nachteile auf der Suche gewesen. Seit 2011 nutze ich Smartsteuer und kann es jedem empfehlen, durch das Interview findet man viele nützliche Tipps, kann die Daten größtenteils vom Vorjahr übernehmen und dadurch viel Zeit sparen. Meine 3 Kinder z.B. habe ich einmal angelegt und muss nun nichts mehr ausfüllen. Auch der Zeitaufwand hält sich in engen Grenzen, wenn nichts weiter anzusetzen ist, ist man in 1 Std. spätestens fertig. Ich muss noch jede Menge Rechnungen für’s Arbeitszimmer und Ähnliches, sowie die dadurch entstehenden Kosten raussuchen, eintragen und für’s Amt kopieren, aber selbst damit brauche ich max. 3-4 Std. für meine Erklärung. Die Zeit findet man an einem Wochenende allemal. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, alle steuerrelevanten Rechnungen gleich wenn sie kommen zu kopieren und in den Steuerordner zu legen, somit entfällt die lästige hin und her Blätterei in den Ordnern bei der Erklärung. Die 15€ sind gut angelegt! Viel Erfolg für die nächste Steuererklärung an Alle!

  • Björn Waide Björn Waide sagt:

    Vielen Dank für die nette Rückmeldung! An der Disziplin mit dem Steuerordner muss ich mir selbst noch ein Beispiel nehmen! 🙂

  • Avatar ChrisW sagt:

    Ein Paar Freunde von mir und ich möchten ein Startup gründen und einer von uns sollte sich mit dem Rechnungswesen etc. befassen. Nun hat er bemerkt, dass er doch nicht so gewandt ist in diesem Bereich. Nun sind wir auf der Suche nach einem Steuerberater bzw. einer Steuerberaterin. Eine Rechtsform haben wir bereits gewählt und alles andere steht auch schon fast bereit. Nur eben der Rechnungswesen bereich fehlt. Haben Sie dafür einige Tipps?

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Hallo Chris,
    wenn Ihr euch nicht selbst um eure Buchhaltung und Steuern kümmern möchtet, ist ein Steuerberater bestimmt eine gute Idee. Hört euch doch einmal um bei Unternehmen in eurer
    Gegend. Oft sind persönliche Empfehlungen bei solch einer Entscheidung ein guter Hinweis.


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