07.11.2014 · smart arbeiten ·

Von Nutzern empfohlen, von Profis getestet

Deutschland ist für viele das Land der Dichter und Denker, der geübtesten Biertrinker und der besten Fußballer. Zumindest letzteres haben wir gerade erst wieder unter Beweis gestellt. Unser größter Exportschlager dürfte das in aller Welt verwendete Wort „Schnaps“ (und natürlich gibt es auch hierauf eine eigene Steuer) sein. Genauso verbreitet ist das Bild des gesetzestreuen Sturkopfs. Kein Wunder, gilt Deutschland doch als das Land mit den meisten Gesetzen weltweit.

Tatsächlich gilt es für uns Deutsche nicht nur tausende Gesetze zu beachten. Darüber hinaus leisten wir uns auch ungezählte Normen und Richtlinien für jede auch nur erdenkbare Lebenssituation: Im Interesse des Gemeinwohls ist sogar das Fassungsvermögen von Kondomen in DIN EN ISO 4074 geregelt. Eine Norm, die für uns bei smartsteuer im Alltag eine weit größere Relevanz besitzt, ist die DIN 66272. Sie regelt, was der Bürokrat „Gebrauchstauglichkeit“ nennt. Wir nennen es in der Regel neudeutsch „Usability“.

smartsteuer unter der Lupe

Jenseits aller Verordnungen haben wir den Anspruch, die einfachste und schnellste Steuererklärung anzubieten. Daher arbeiten wir seit Jahren mit externen Partnern zusammen und lassen unser Produkt auf seine „Usability“ untersuchen. Dazu werden in regelmäßigen Abständen Menschen eingeladen, in den Testlaboren unseres Partners unter Aufsicht Steuererklärungen mit unserer noch unveröffentlichten neuesten Programmversion zu erstellen. Die Testpersonen haben in der Regel noch nie mit smartsteuer gearbeitet. Damit wird vermieden, dass sie bereits mit der Anwendung vertraut sind. Für viele ist es sogar das allererste Mal, dass sie eine Steuererklärung am Computer erstellen.

So spannend wie erhellend: Während des Tests zeichnet eine Videokamera sowohl die Eingaben und die Reaktion der Testpersonen, als auch die Augenbewegungen (sogenanntes „Eye Tracking“) auf.

Heatmap

Eine sogenannte „Heatmap“. Sie zeigt farblich kodiert, auf welchen Bereichen der Seite die größte Aufmerksamkeit lag.

Mit Hilfe dieses Eye Treckings stellen wir fest, ob und was unsere Anwender lesen, welche Elemente auf der Seite sie wahrnehmen und in welcher Reihenfolge. Nach jedem Usability-Durchlauf gewinnen wir wertvolle Erkenntnisse darüber, an welcher Stelle unser Produkt bereits funktioniert. Natürlich erfahren wir auch, wo unsere Kunden noch Schwierigkeiten haben und welche Hilfetexte wahrgenommen werden – oder eben nicht. Interessant ist auch, wie viel der angebotenen Hilfe die Testpersonen tatsächlich lesen (viel weniger als wir uns wünschen würden!) und welche Schaltfläche wir so gut verstecken, dass ihn Kunden trotz intensiver Suche nicht finden können.

Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickeln wir Verbesserungen, schreiben Texte um oder verändern den Ablauf des Steuerinterviews. Wenn diese Neuerungen umgesetzt wurden, werden Sie wiederum einem Usability Test unterzogen. Denn nicht immer erweisen sich unsere gut gemeinten Optimierungen als hilfreich. Dann müssen unsere Entwickler und Designer zurück ans Reißbrett und sich eine neue Lösung einfallen lassen. Nur was unsere internen Qualitätssicherungsprozesse erfolgreich durchlaufen hat, wird auch der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis

Auch dort in „freier Wildbahn“ messen wir unablässig, ob die Veränderungen sich in der Praxis bewähren. Ein Beispiel: Die kürzlich vorgenommene Veränderung der Interview-Führung im Bereich „Kinder“ hat dazu geführt, dass unsere Kunden diesen Bereich im Schnitt 20% schneller ausfüllen. Das ist wertvolle Zeit, die Sie den schönen Dingen des Lebens widmen können: etwa der Frage, wohin Sie von der Steuererstattung nächstes Jahr in Urlaub fahren. Gute Erholung!

Björn Waide Geschrieben von:

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