25.11.2014 · smart leben ·

Spotify, Netflix, Kindle – so geht Mediennutzung heute

Dicke Bücher, sauber gefaltete Zeitungen und Zeitschriften, knisternde Schallplatten und leiernde Musikkassetten, die klassische „Flimmerkiste“ und Videokassetten – es ist gar nicht so lange her, dass das unser Medien-Alltag war. Übrigens, das waren auch noch die Zeiten, in denen die Steuererklärung von Hand ausgefüllt wurde. Lesen Sie, wie auch Sie – wenn Sie es nicht schon getan haben – den Übergang zu modernen Medien schaffen. Ihre Steuererklärung machen Sie ja mittlerweile auch digital, oder? Am einfachsten natürlich mit unserer Online-Lösung smartsteuer…

Spotify, Netflix, Kindle – diese drei Namen stehen symbolisch dafür, wie sich heutzutage Musik hören, Filme und Serien sehen sowie Bücher lesen lassen. Nicht mehr der physische Besitz zählt, sondern die Möglichkeit, Medien unkompliziert überall und jederzeit konsumieren zu können.

Bücher: Amazon krempelt alles um

Gerade die Deutschen lieben ihre gedruckten Bücher. Doch mal ganz ehrlich, wie oft nehmen Sie ein Buch ein zweites oder drittes Mal aus dem Regal? Und sind Bücher nicht auch großartige Staubfänger? E-Books werden den gedruckten Büchern nach und nach den Rang ablaufen. Alles was Sie dafür brauchen, ist ein Lesegerät, einen E-Book-Reader. Am beliebtesten dabei ist der Kindle von Amazon. Das ist der weltgrößte Online-Händler, der das digitale Buch überhaupt erst salonfähig machte. Bücher landen schnell, quasi per Knopfdruck, über das Internet auf dem E-Book-Reader. Tausende davon passen in das Gerät, das selbst kaum mehr als 200 Gramm wiegt. Schon ein im wahrsten Sinne gewichtiger Unterschied zu einer Schrankwand voller Bücher. Im Urlaub müssen Sie nie wieder am Flughafen zittern, ob Sie wegen Ihrer Bücher Übergepäck-Gebühren zahlen müssen. Und beim nächsten Umzug können Sie sicher auch auf die elenden Bücherkisten verzichten.

Zudem sind E-Books in der Regel günstiger als gedruckte, wenn auch der Preisunterschied nicht so groß ist. Wenn Sie noch unsicher sind, ob Sie sich so einen Reader anschaffen sollten: Sie können E-Books auch erstmal auf Ihrem Smartphone (ein größerer Bildschirm ist empfehlenswert) oder einem Tablet-PC wie dem iPad lesen. Und die Reise ist noch nicht zu Ende: Gerade hat Amazon seine Bücherflatrate „Kindle unlimited“ auch in Deutschland vorgestellt: Für 9,99 Euro pro Monat lassen sich unbegrenzt Bücher ausleihen, bis zu zehn Stück gleichzeitig. Noch ist das Buchangebot in dieser Pauschale qualitativ nicht so gut, aber das wird sich bestimmt verbessern.

Flatrate: Spotify & Co. sorgen für unbegrenzten Musikgenuss

Die wechselhafteste Entwicklung hat wohl der Musikmarkt genommen. Mit der CD und dem Internet begann ein schwunghafter, in der Regel illegaler Tauschhandel. Erst Apple schaffte es mit iTunes und dem iPod, dass Leute für Musik aus dem Internet zahlten. Doch auch dieses Modell ist nicht mehr das moderne. Heute konkurrieren zahlreiche Streaming-Anbieter um die Gunst ihrer Musik hörenden Kunden. Die können aus einem riesigen Musikkatalog (meist um die 20 Millionen Titel) die Songs über das Internet hören, die sie grade wollen. So oft und so lange wie es ihnen gefällt. Diese Flatrate kostet meist um die 10 Euro im Monat, die Musikstücke lassen sich dann am Computer, dem Smartphone, Tablet-PC und immer öfter auch über die Stereo-Anlage hören. Platzhirsch ist ganz klar Spotify. Der Grund: Die kostenlose Programmversion erlaubt es, unbegrenzt am PC und dem Tablet Musik zu hören. Finanziert wird das durch gelegentliche Werbespots zwischen den Songs. Auf eine große CD-Sammlung (siehe Bücherregale) können Sie dann locker verzichten.

Fernsehen: was, wann und wo immer Sie wollen

Auch bei Filmen und TV-Serien drängen immer mehr (diesmal sogar legale) Streaming-Anbieter auf den deutschen Markt. Wie bei Büchern und den Musik-CDs hat sich bei dem ein oder anderen auch schon eine beträchtliche Zahl an DVDs und Blu-Rays angesammelt. Die Zukunft liegt aber eindeutig im Streaming über das Internet. Auch hier gibt es einen Vorreiter: Netflix. Der hat den TV-Markt in den USA gehörig aufgemischt, nun tritt er auch in Deutschland mit seiner Flatrate auf den Plan. Für 8 Euro im Monat lassen sich angesagte TV-Serien und nicht immer so aktuelle Spielfilme anschauen. Auf dem TV-Gerät, aber auch dem Computer oder dem Tablet-PC. Wer zusätzlich aktuelle Spielfilme sehen will, kann das über Online-Videotheken, etwa die des Kabel-Betreibers tun.

Ich gebe zu, dass E-Books und das Streaming von Musik und Filmen gehörig mit alten Gewohnheiten brechen. Ungewohnt ist vor allem, dass man kein Buch, keine DVD oder CD mehr in den Händen hält. Doch was wäre das Leben ohne Veränderungen? Eben.

PS: Demnächst lesen Sie hier, was Sie mit Ihren nun nicht mehr gebrauchten „alten“ Medien machen können.


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