17.12.2014 · smart arbeiten · smart leben ·

SPOTS an: Das elektronische Fahrtenbuch

Wer, etwa als Angestellter im Außendienst oder als Freiberufler, jemals ein Fahrtenbuch führen musste, wird es nie vergessen: hingekritzelte Einträge, die sich später kaum noch lesen lassen, sich widersprechende Zahlen, vergessene Fahrten, die mühsam eingerechnet werden müssen. Das kostet Nerven und viel zu viel Zeit. Und Geld, denn: Wem das zu viel Aufwand war, der entschied sich bisher notgedrungen für die sogenannte 1-Prozent-Regelung.

Dabei wird pro Monat ein Prozent des inländischen Brutto-Listenpreises versteuert. Für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte werden zusätzlich 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises pro Kilometer und Monat fällig. Damit sind dann Privatfahrten abgegolten.

Die 1-Prozent-Regel: eine bittere Pille

Besonders hart trifft diese Pauschalbesteuerung beispielsweise, wer ein hochpreisiges Auto oder einen Gebrauchtwagen und hohe jährliche Kilometerlaufleistungen aufweist. In der Regel fährt man mit der 1-Prozent-Variante also schlechter, dafür entfällt das lästige Führen des Fahrtenbuchs.

Das erst 2013 gegründete Unternehmen Vimcar hat jetzt eine ebenso smarte wie genial einfache Lösung auf den Markt gebracht: Das digitale Fahrtenbuch SPOTS. Damit werden nicht nur alle Fahrten quasi automatisch erfasst, die gesammelten Daten werden auch noch so verarbeitet, dass sie später per Knopfdruck in die Steuererklärung eingepflegt werden können. Das kann natürlich nicht jede Steuer-Software. Aber so wie smartsteuer bereits eine erfolgreiche „Datengemeinschaft“ mit Lexoffice eingegangen ist, dürfen wir jetzt auch eine Kooperation zwischen smartsteuer und Vimcar bekanntgeben. Das bedeutet in diesem Fall: Das Einlesen der Fahrtenbuch-Daten wird bereits mit der nächsten Steuersaison bereit stehen.

SPOTS – so funktioniert’s:

SPOTS besteht aus einem Fahrtenbuch-Stecker fürs Auto und der dazu passenden App.

Vimcar SPOTS Fahrtenbuchstecker

Der Anschluss ist kinderleicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stecker wird in die standardisierte OBD-Buchse im Fußraum (über die liest sonst Ihre Werkstatt den Bordcomputer aus) eingesteckt. Das funktioniert bei allen Autos ab Baujahr 2004. Mit Hilfe des Zugriffs auf die PKW-Elektronik und der Daten eines integrierten GPS-Empfängers zeichnet das kleine, aber höchst pfiffige Gerät anschließend jede Fahrt genauestens auf.

Die Daten werden über eine ebenfalls enthaltene SIM-Karte an den Vimcar-Server übertragen und stehen direkt im Anschluss über die SPOTS-Fahrtenbuch-App zur Verfügung. Dort muss nach der Fahrt nur noch eine Kategorie zugewiesen werden. Handelt es sich um eine „Betriebsfahrt“, werden Informationen wie „Gesprächspartner“, „Firma“ und „Anlass“ vom Nutzer hinzugefügt oder über Umkreissuche vorgeschlagen.

Vimcar SPOTS Fahrtenbuchstecker frontal aufrecht_ready for releaseDas Ganze funktioniert rasend schnell, aber das allein ist nicht alles. SPOTS wurde in intensiver Zusammenarbeit mit Steuerberatern entwickelt, mehr als ein Jahr lang in der Praxis getestet und erfüllt höchste rechtliche und Datenschutz-Standards.

Mit Steuerberatern entwickelt

SPOTS ist nicht die erste und nicht die preisgünstigste Fahrtenbuch-App. Aber spätestens nach der erfolgreichen Betatestphase mit über vierzig Fahrzeugen ist klar: SPOTS ist die erste Fahrtenbuchlösung, die wirklich zuverlässig und fast vollautomatisch funktioniert. Das ist bei günstigeren Lösungen eher selten der Fall. Die müssen nicht nur jedes mal von Hand gestartet werden, sie basieren meist allein auf einem GPS-Tracking. Und dem Finanzamt müssen Sie erstmal beweisen, dass Ihr Auto auch dort war, wo sich Ihr Smartphone befunden hat. Das kann am Ende des Steuerjahrs zu einer bösen Überraschung führen.

Gegenüber anderen fest verbauten Lösungen punktet SPOTS nicht nur mit dem besseren Preis, auch die Bedienung ist zeitgemäß erheblich komfortabler.

App und Stecker ergänzen sich

Ein modernes Paar: Die SPOTS-App und der SPOTS-Stecker

SPOTS feierte seine Premiere auf dem Deutschen Steuerberatertag 2014 in München. Der Service wurde exakt entlang der Vorgaben des BMF entwickelt. Noch besser: So wie auch smartsteuer vom TÜV zertifiziert wurde, läuft momentan auch für SPOTS die Prüfung durch den TÜV.

Wer zu dieser smarten Lösung wechseln will, muss sich allerdings beeilen: Zur Fahrtenbuch-Methode wechseln können Sie nur zu Anfang jedes Finanzjahrs, für die meisten ist das der 01. Januar. Einzige Ausnahme: Bei der Anschaffung eines neuen Geschäftswagens kann man sich auch im laufenden Jahr sozusagen ab Kilometer 1 fürs Fahrtenbuch entscheiden.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und halten Sie auf dem Laufenden, was die zukünftige Entwicklung betrifft. Auf der Vimcar-Homepage finden Sie weiterführende Infos. Wir wünschen: Gute und entspannte Fahrt – und diesmal ganz besonders allen Freiberuflern und Außendienstlern!

PS: Auf Facebook verlosen wir eine Jahreslizenz von SPOTS im Wert von 240 Euro! Einfach unsere Facebook-Seite liken und einen Kommentar am Beitrag hinterlassen.


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