23.01.2015 · smart steuern ·

Keine Ahnung von Steuern? Kein Problem!

Es war nur ein einziger Tweet, eine Kurzmitteilung auf Twitter. Doch was die 17 Jahre alte Naina aus Köln darin sehr zugespitzt schrieb, ging tagelang durch die Medien. Von der FAZ und der Welt über Zeit und Spiegel Online bis zur BILD und Stefan Raabs TV Total. Auch Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) meldete sich zu Wort. Doch warum schlagen knapp 140 Zeichen einer Abiturientin so hohe Wellen? Und warum beschäftigen auch wir uns von smartsteuer mit diesem Tweet? Lesen Sie hier die Antworten:

Für was wird gelernt?

Hier ist er erstmal, Nainas Tweet vom 10. Januar 2015:

 

Damit dürfte schon mal die letzte Frage beantwortet sein: Mit Steuern immerhin kennen wir uns aus.

Wie kam es aber zu diesem Tweet, werden Sie fragen. Nun, Naina selbst erzählt über die Entstehung auf Zeit Online. Sie stehe kurz vorm Abi, danach wolle sie mit Freundinnen in eine WG ziehen. Aber niemand wusste Bescheid, worauf da zu achten sei… Und so kam es, ganz spontan, zu dem folgenreichen Tweet. Der übrigens ganz wunderbar das immer gleiche Bildungs-Dilemma aufzeigt. Schüler sind oft davon überzeugt, dass sie in der Schule viele Sachen lernen, die sie später eh nicht brauchen werden. Und praktische Sachen für das (Erwachsenen-) Leben stehen hingegen nicht auf dem Lehrplan. In Abwandlung eines Seneca-Spruchs also die Frage, wird für die Schule gelernt – oder fürs Leben?

Eltern oder Schule – oder das Internet?

Naina ist übrigens weit davon entfernt, alles doof zu finden, was die Schule bietet. Über ihre Fremdsprachenkenntnisse ist sie ihr sehr dankbar. Auch die Fähigkeit, Texte analysieren zu können, kann ihr später helfen. Doch es geht ihr eben auch um lebensnahe Themen, die zusätzlich angeboten werden sollten, als freiwilliger Projektkurs. Klar könne sie sich alles zusammengoogeln, aber was davon brauchbar ist, bleibt unklar. Schließlich war zudem im Netz des Öfteren zu lesen, dass sich doch gefälligst die Eltern um solche Themen kümmern sollten.

Immerhin, vier Tage später verkündete Naina, natürlich wieder auf Twitter:

Zwei praktische Ratschläge von uns – nicht nur für Naina

Offenbar hat Naina also genug Hilfe und Unterstützung erfahren, doch das Grundproblem bleibt. Können und sollen Schulen auch auf das Alltagsleben vorbereiten? Und solange diese Frage eher mit Nein beantwortet wird, müssen andere Wege her. Wir von smartsteuer empfehlen zumindest in Steuerfragen natürlich unseren Blog. Gerade die Serie wendet sich vor allem an Steuerneulinge.

Und wenn es dann an die erste Steuererklärung geht, kann es eigentlich auch nur einen Weg geben. Den zu smartsteuer, der Online-Steuererklärung. Denn die ist nicht viel schwieriger als Twitter.

Geschrieben von:
Franziska Zachert Franziska begeistert nicht nur mit ihrem Temperament, sie beeindruckt auch mit ihrem Fachwissen Kunden und Partner. Durch ihr Studium des internationalen Informationsmanagements schafft sie es, die komplexe Steuermaterie spannend aufzubereiten und für Kunden und Presse perfekt in Szene zu setzen. Mit Ihrem Lachen und ihrer Freundlichkeit kann Franziska ihre Kollegen auch in stressigen Momenten anstecken.
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