08.02.2016 · smart steuern ·

Kann man das absetzen? Das sind unsere Top 5 Suchbegriffe (Serie, Teil 38)

Wenn mich Freunde zum Thema Steuern etwas fragen – und mittlerweile tun sie das oft – hört sich das fast immer so an: „Sag mal Theresa, du arbeitest doch bei dieser Steuerfirma. Kann man eigentlich xxx von der Steuer absetzen? Und ich antworte dann fast immer so: „Du, erstens hat diese Steuerfirma sogar einen Namen, sie heißt smartsteuer. Und zweitens: Zum Thema Absetzen haben wir sogar eine spezielle Internetseite. Mit einem Namen, den kann sich bestimmt jeder merken: Kann-man-das-absetzen.de

Wie, die Seite kannten sie noch nicht? Dann wird es aber Zeit, dass ich Ihnen die mal vorstelle. Dort können Sie durch die vielen Artikel zum Thema stöbern. Oder gezielt mit der Suchfunktion an Informationen kommen. Wir haben mal geschaut, wonach unsere Besucher am häufigsten suchen.

Hier kommen also unsere Top 5 der Suchbegriffe, jeweils mit ersten kurzen Erklärungen und dem Link zur Trefferliste auf Kann-man-das-absetzen.de

Platz 5: Kinder   

Kinder selbst kann man natürlich nicht absetzen, höchstens Kosten, die mit ihnen zusammenhängen. Kinderbetreuungskosten gehören dazu, darüber habe ich auch schon mal ausführlich in meiner Serie im Teil 32 geschrieben. In der Regel nicht absetzen lassen sich hingegen Unterhaltungszahlungen für ein Kind. Mehr Infos hier.

Platz 4: Auto   

Des Deutschen liebstes Kind darf natürlich auch in dieser Liste nicht fehlen. Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, kann einen Teil der Kosten von der Steuer absetzen. Näheres regelt die Pendlerpauschale mit 30 Cent pro Kilometer Weg einfacher Strecke. Damit sind dann aber auch steuertechnisch alle Kosten für das Gefährt abgegolten, wie der Kauf selbst, die Kfz-Steuer und Benzin. Die Kfz-Haftpflichtversicherung lässt sich als Sonderausgabe absetzen. Ausführlicher hier.

Platz 3: Haus

Viele wollen vermutlich wissen, wie sich der Kauf eines Hauses steuerlich bemerkbar macht. Die schlechte Nachricht in Kürze: Wer ein Haus kauft, um selbst darin zu wohnen, kann die damit zusammenhängenden, beträchtlichen Ausgaben nicht von der Steuer absetzen. Ausnahme sind die sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen, etwa für Handwerker. Mehr dazu gab es von mir schon in Teil 17 meiner Serie.  Wer die Immobilie aber nicht selbst nutzt, kann recht viel absetzen, zum Beispiel die Schuldzinsen, einen prozentualen Anteil vom Wert des Hauses und Reparaturkosten. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass Mieteinnahmen wiederum zu versteuerndes Einkommen sind. Mehr finden Sie hier.

Platz 2: Brille 

Immer wieder gern gefragt. Brauchen doch mehr als die Hälfte der Deutschen immer oder gelegentlich eine Brille. Die schlechte Nachricht: Eine Brille lässt sich nur in Ausnahemfällen als Werbungskosten absetzen. Die gute: Als außergewöhnliche Belastung geht es doch, allerdings erst wenn Sie eine zumutbare Belastung überschritten haben. Ausführlich habe ich das in Teil 33 meiner Serie erläutert. Noch mehr auf unserer Absetz-Seite.

Platz 1: Versicherung

Ein weites Feld, wie Günther Grass gesagt hätte. Darüber könnte man auch tatsächlich gleich einen Roman schreiben. Zum Beispiel darüber, dass Beiträge zur gesetzlichen und privaten Rentenversicherung bis zu einer Obergrenze und einem bestimmten Prozentsatz abgesetzt werden können, wobei sich die Werte für Obergrenze und Prozentsatz jährlich ändern. Auch andere Vorsorgeaufwendungen wie die Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Berufsunfähigkeitsversicherung können angegeben werden. Lebensversicherungen, Haftpflichtversicherung, teilweise auch eine Rechtsschutz… vieles steht im Katalog. Und für viele gibt es Höchstgrenzen, Einschränkungen und andere „Gemeinheiten“. Informieren Sie sich einfach ausführlicher auf unserer Kann-man-das-absetzen-Internetseite mit dem jeweiligen Stichwort.

Und übrigens: Wenn Sie Ihre Steuererklärung mit unserer Onlinelösung smartsteuer machen, geht unter Garantie keine Versicherung unter.

Zusammenfassung: Wer mehr über Absetzbarkeit bei der Steuer wissen will, ist auf unserer Seite „Kann man das absetzen?“ genau richtig.

 

Zum vorherigen Teil der Serie: Papier war gestern – Oder was bedeutet eigentlich ELStAM? (Serie, Teil 37)

Theresa Voigt Geschrieben von:

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