07.04.2016 · smart leben ·

10 Anti-Stress-Tipps für ein gesünderes Leben

Bärenstark, diese frische Frühlingsbrise, nicht wahr? Ich für meinen Teil hab die ersten richtigen Sonnenstunden beim Rumschippern auf dem Wasser verbracht. Na gut, für das waschechte Südsee-Gefühl fehlen noch ein paar Grad. Trotzdem: Ein bisschen Luft tut nicht nur der Seele, sondern auch unserem Körper ziemlich gut. Und pünktlich zum heutigen Weltgesundheitstag muss ich schließlich mit gutem Beispiel vorangehen! Am 7. April jeden Jahres erinnert die Weltgesundheitsorganisation mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948 – und rückt dabei jedes Mal ein anderes international relevantes Gesundheitsthema in den Mittelpunkt. In all der Zeit ging es da schwerpunktmäßig zum Beispiel schon um Ernährung, um Impfungen, um Kinder und verschiedenste Infektionskrankheiten.

Gesund statt gestresst: 10 Tipps für den Alltag

In diesem Jahr dreht sich alles um die Stoffwechselkrankheit Diabetes. Dazu erläutern Experten heute auf einer Fachtagung in Düsseldorf den aktuellen Forschungsstand. Wir wollen jetzt jedoch lieber abtauchen ins Jahr 1969. Während ich als Dreikäsehoch noch fleißig Papierschiffe faltete, stand der Weltgesundheitstag damals nämlich ganz im Zeichen von Gesundheit und Arbeit – ein haariger Komplex, den ich ja kürzlich in meinem Eintrag zur Work-Life-Balance schon einmal grundlegend auseinanderklamüsert habe. Auch den Störenfried namens Stress haben wir bereits unter die Lupe genommen – heute wollen wir ihm aber richtig zu Leibe rücken. Und zwar mit zehn Tipps aus meiner Erfahrungsschatzkiste, mit denen ihr selbst im schlimmsten Alltags-Orkan die Ohren steif haltet!

1. Ins Glück bewegen

Kein alter Seefahrermythos, sondern ganz einfach wahr: Selbst kleine Sporteinheiten kitzeln in uns Glücksgefühle hervor und sind deshalb ein toller Ausgleich. Alles, was wie Joggen oder Schwimmen die Ausdauer fördert, härtet uns sogar besonders ab. Damit man sich aber durch den zusätzlichen Punkt auf der Agenda nicht noch mehr Druck macht, sollte die Bewegung unbedingt schon während des Trainings für gute Laune sorgen – und nicht erst im Nachhinein. Also egal, ob eine Runde Kicken mit den Kleinen, Yoga, Rudern oder Tanzen: Hauptsache, der Körper gerät ordentlich in Wallungen.

2. Lachen, bis der Schiffsarzt kommt

Für den schnellen Effekt muss es aber gar nicht zwingend das volle Workout sein, denn auch ein gutes Lachmuskeltraining kann schon Wunder wirken. Egal, ob ihr einfach zwischendurch innehaltet und in euch hineinschmunzelt oder so laut und herzlich lacht, dass euch fast die Puste wegbleibt: In jedem Fall wird das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet – die allerbeste Medizin gegen Stress!

3. Ich-Zeit rausholen

Arbeit, Haushalt, Kinder: Ab und zu fliegen einem die Pflichten wie wild um die Ohren und überall ist Einsatz gefragt. Ein Wunder, dass dabei noch Zeit zum Atmen bleibt. Dabei ist einer der besten Stress-Killer überhaupt ganz einfach Ruhe. Ein bisschen Zeit für sich, egal ob auf dem Sofa oder beim Spaziergang durch den Park. Machbar ist das jedoch nur mit einem scheinbar gewaltigen, eigentlich aber ganz kleinen Wort: nein. Und manchmal ist das nicht unverschämt, sondern einfach nur gesund. Es ist keine Schande, für die innere Balance auch mal Aufgaben abzulehnen oder aufzuschieben.

4. Ordentlich ausschlafen

Schlafmangel steht auf der Liste der Stressverursacher ganz oben. Wer dauerhaft zu wenig schläft, produziert überdurchschnittliche Mengen des Stresshormons Cortisol, ist dadurch leichter reizbar, häufig unkonzentriert und fühlt sich schneller überfordert. Deshalb ist die Regeneration besonders wichtig. Entscheidend ist aber nicht nur die Schlummerdauer, sondern auch der Komfort – manchmal helfen schon ein besseres Kissen, eine gute Matratze, Ohrstöpsel oder eine Schlafmaske weiter.

5. Rundreisen im Kopf

Natürlich kann man nicht immer einfach so ausbrechen und davondüsen, wenn einem die Realität über den Kopf wächst. Was aber immer geht, ist zum Beispiel, die Fotos aus dem letzten schönen Urlaub anzugucken und sich das Gefühl der Ruhe und Entspannung einfach gedanklich zurückzuholen. War es nicht herrlich dort am Strand, nicht wunderbar erholsam in den Bergen? Und jetzt Augen zu und träumen. Ebenso gut: gemütlich das nächste Reiseziel ausloten und in Vorfreude schwelgen.

6. Liebe austauschen

Streicheleinheiten tun Herz und Seele gut, ist ja gar keine Frage. Leider ist die Zeit mit den Liebsten oft rar gesät, doch in Wahrheit betankt sie uns mehr mit Kraft als das Abendessen mit den Kollegen. Wer sich also regelmäßig mit den engsten Vertrauten umgibt, sie in den Arm nimmt und die Wärme eines anderen Körpers spürt, fühlt sich aufgehoben, angenommen und nicht allein mit seinem Stress.

7. Die kleinen Dinge genießen

Zwischen Belastung und Zeitdruck verlieren wir oft den Blick für die schönen Details des Lebens. Der Duft der Stadt am Morgen, das erste Bild vom Patenkind, eine tolle Tasse Tee oder das Lieblingseis, das langsam auf der Zunge zergeht: Es kann sich so gut anfühlen, all das nicht hastig wegzuschieben oder schlichtweg zu übersehen, sondern ganz bewusst wahrzunehmen und langsam zu genießen.

8. Den Bauch vollschlagen

… und zwar mit dem, wonach der Körper verlangt! Besonders in stressigen Zeiten sind Vitamine und Nährstoffe Gold wert, um den physischen Auswirkungen der Überlastung entgegenzuwirken. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Nüsse sind da immer eine sichere Bank – wenn aber alles in einem nach Pommes und Pizza schreit, darf ab und zu auch mal gesündigt werden. Ohne Reue, mit Genuss!

9. Kreativ austoben

Ein schöpferisches Hobby ist Balsam für Körper und Geist. Beim Töpfern, Malen oder Kochen können wir zum Beispiel wunderbar entspannen und erschaffen nebenbei auch noch ein tolles Produkt. Wer hingegen gern musiziert, hält spielerisch das Gehirn auf Trab. Singen stärkt erwiesenermaßen sogar die Abwehrkräfte – egal, ob im Shanty-Chor oder ganz ungehemmt im Duett mit dem Autoradio.

10. Technik verbannen

Die moderne Kommunikation macht uns das Leben schon herrlich einfach. Aber auch mindestens genauso stressig! Handy, Tablet und Laptop sind quasi jederzeit am Mann und permanent wird geguckt, ob einem auch nichts Wichtiges entgeht. Doch die Sache ist ähnlich gelagert wie in Punkt Nummer drei: Einfach mal ein paar Stunden nicht erreichbar zu sein, ist das Nein-Sagen der digitalen Welt und deshalb auch ebenso wichtig. Was genau uns der Verzicht auf die Alltagstechnik bringt und vor allem, wie das buchstäbliche Abschalten gelingt – dazu in der nächsten Woche. In aller Ruhe!

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Avatar Der Steuermann ist wortwörtlich mit allen Wassern gewaschen: Nachdem er Zeit seines Lebens die Ozeane bereist und vom Kap der guten Hoffnung über das Bermuda-Dreieck bis zur Beringstraße alles gesehen hat, lässt er sich auf seine alten Tage nieder, um seinen reichen Erfahrungsschatz mit unseren Blog-Lesern zu teilen. Konkret heißt das: jede Menge smarte Tipps, Ratschläge und Wissenswertes zu verschiedenen Lebens- und Arbeitsbereichen. Dabei zeichnet er sich stets durch Kumpelhaftigkeit, Direktheit und einen gesunden Pragmatismus aus.
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