29.04.2016 · smart leben ·

Reingeschnuppert: Der Zukunftstag 2016 bei smartsteuer

Moin allerseits! Außer der Reihe melde ich mich heute mal an einem Freitag zu Wort – aber ein bisschen Abwechslung ist doch manchmal auch ganz schön, nicht wahr? Das dachte sich wohl auch die 13-jährige Hannah, die gestern nicht wie sonst den Unterricht an der Kooperativen Gesamtschule Neustadt besuchte, sondern lieber uns alle hier in der Hannoveraner smartsteuer-Zentrale. Geschwänzt hat sie dafür aber natürlich nicht: Beim Zukunftstag für Mädchen und Jungen ist das Fernbleiben von der Schule sogar Pflichtprogramm. Was genau Hannah hier sechs Stunden lang angestellt hat, das erfahrt ihr später im Text. Erstmal werd ich euch Landratten beipulen, was es mit dem Zukunftstag überhaupt auf sich hat und warum die Idee dahinter wirklich große Klasse ist!

Was ist der Zukunftstag?

Der jeweils vierte Donnerstag im April ist in Deutschland seit einigen Jahren ein ganz besonderes Datum. Zumindest für viele Schüler der 5. bis 10. Klassen, die sich an diesem Tag nicht wie üblich mit ihren Schulfreunden durch lange Mathe-, Physik- oder Geschichtsstunden manövrieren müssen. Stattdessen werden sie mit Erlaubnis ihrer Eltern ausnahmsweise von der Schule freigestellt – aber nicht etwa, um sich mitten in der Woche in die Hängematte zu fläzen! Ganz im Gegenteil: Am Zukunftstag gehen die Mädchen und Jungs wie berufstätige Erwachsene zur Arbeit. Und zwar in Betriebe oder Einrichtungen, die ihnen mit Blick auf die eigene Karriereplanung bisher vielleicht nicht sonderlich spannend vorkamen. Bei der bundesweiten Aktion, die in anderen Bundesländern zum Teil auch unter den Namen Girls’ Day und Boys‘ Day bekannt ist, sollen Jungs und Mädchen nämlich in geschlechteruntypische Jobs hineinschnuppern. Während die Männer von morgen also einen Einblick in soziale, pädagogische und pflegerische Berufe bekommen, besuchen die jungen Damen parallel Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Naturwissenschaft und Technik.

Warum dieser Aktionstag so wichtig ist

Natürlich wäre es schön, diese Zuordnung im Jahr 2016 gar nicht mehr thematisieren zu müssen, doch leider ist die Arbeitswelt noch immer von Stereotypen geprägt. Dabei wissen wir alle längst, dass analytisches Denken oder auch richtiges Anpacken genauso auch Frauensache sind, während viele Männer im Job durchaus mit Empathie und großem Herzen glänzen. Und genau deshalb bekommen die Kinder und Jugendlichen am Zukunftstag die Chance, sich unabhängig von ihrem Geschlecht und den vorherrschenden Rollenklischees einmal in einer bestimmten Branche auszuprobieren. Die Nachricht dahinter: Du kannst werden, was du willst! Nicht das, was dein Papa macht oder was alle deine Freunde mal sein wollen. Du hast einen eigenen Kopf und solltest den Weg gehen können, der zu dir passt. Lass dich nicht beeinflussen, wirf Vorurteile über Bord und sieh dich erstmal in Ruhe um. Vielleicht findest du ja deinen Traumjob, wo du ihn gar nicht erwartest?

Hannah zu Besuch bei smartsteuer

Hannahs Tag bei smartsteuer in Hannover

Eigentlich verbringt Hannah ihre Zeit am liebsten mit Fotografie, Jiu-Jitsu oder lesen – drei tolle Hobbys, zu denen wir ihr gern eine passende Aufgabe aus dem Kapitänshut zaubern wollten. In Sachen japanische Kampfkunst war da zwar leider nicht viel zu machen, die anderen zwei passten gestern aber wie der Rollmops in die Dose! Nachdem wir Hannah also zunächst mal begrüßt und mit den verschiedenen Abteilungen bekanntgemacht hatten, erklärten wir ihr ihre Tagesaufgabe. Wir baten sie, das Internet nach ein paar Unternehmens-Homepages mit hübschen, sympathischen und besonders aussagekräftigen „Über uns“-Seiten zu durchforsten. Auf Grundlage der so gesammelten Ideen sollte sie sich dann an einem Entwurf versuchen: Für unsere eigene Vorstellungsseite auf smartsteuer.de. Dazu war natürlich noch ein bisschen Input nötig, deshalb holten wir Hannah mit einer kleinen Firmenpräsentation ins Boot und erklärten ihr unsere grundsätzliche Arbeitsweise.

Zukunfstag bei smartsteuer: Hannah ist bei der Sprintplanung dabei

Falls das zunächst etwas kompliziert klang, können wir das bestens verstehen – schließlich arbeiten wir hier „agil“ in „Sprints“. Das bedeutet, dass wir die Weiterentwicklung unserer Software für die Online-Steuerklärung in Teilaufgaben untergliedern und diese dann in zweiwöchigen Abschnitten umsetzen. Diese Infos galt es für Hannah also neben ein paar anderen unterzubringen. Doch auch ihre Leidenschaft für die Fotografie konnte die Schülerin noch einfließen lassen, denn: Logisch, dass eine ordentliche „Über uns“-Seite auch vernünftige Fotos der Mitarbeiter braucht! Also drückte Hannah fleißig auf den Auslöser und knipste dabei ein paar tolle Bilder von sich und der ganzen Truppe. Und da wir natürlich im Internet alle prächtig aus der Wäsche gucken wollen, zeigte uns Hannah letztlich auch noch, dass sie in Punkto Bildbearbeitung so einiges auf dem Kasten hat.

Mitarbeiter am Zukunfstag

Der Tagesablauf: kein festes Korsett

Uns hat der Tag mit Hannah eine Menge Spaß gemacht. Von Betriebserkundungen über praktische Aufgaben bis hin zu informativen Gesprächen über Bewerbungsabläufe oder Ausbildungschancen ist am Zukunftstag aber eigentlich alles erlaubt und gern gesehen – Hauptsache, es gibt den Jugendlichen einen guten Einblick in die Ziele und Arbeitsweisen des Unternehmens. Je nach Betrieb kann die Teilnahme für Mädchen oder Jungs angeboten werden, aber auch zwei Aktionen in getrennten Gruppen sind prima.

So seid ihr 2017 auch mit dabei!

Da die Orientierungsmaßnahme von allen allgemeinbildenden Schulen unterstützt wird, sind natürlich jedes Jahr aufs Neue viele Firmen, Behörden, Hochschulen und soziale Einrichtungen gefragt, um dem niedersächsischen Nachwuchs einen spannenden Tag zu ermöglichen. Falls ihr also in einem interessanten Beruf arbeitet und bisher nicht dabei seid: Sprecht doch einfach mal mit eurem Arbeitgeber und meldet euch ggf. bei einer Schule in der Nähe! Bei Infoveranstaltungen erfahren die Schüler dann im Voraus, welche Betriebe teilnehmen und was für Aktionen sie am Zukunftstag geplant haben. Wer eigene oder bekannte Kinder im entsprechenden Alter hat, darf sie am Zukunftstag selbstredend auch gern mit zur Arbeit nehmen, sofern der Chef es erlaubt. Doch ganz ehrlich: Wer könnte bei diesem tollen und wichtigen Hintergrund schon etwas dagegen haben?

Danke für deinen smarten Einsatz beim Zukunftstag 2016, Hannah!


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