13.05.2016 · smart steuern ·

Gute Planung ist alles – So bereiten Sie sich auf die Steuererklärung vor

Wir von smartsteuer wollen gewiss keinen Stress verbreiten. Wirklich nicht, das müssen Sie uns einfach glauben. Aber, wir fühlen uns verpflichtet, Sie auf den 31. Mai hinzuweisen. Der ist bald. Bis zu diesem Tag müssen alle ihre Steuererklärung abgegeben haben, die dazu verpflichtet sind. Keine Ahnung, ob Sie dazugehören? Dann schauen Sie mal in diesen Artikel.
Also, Sie kommen nicht drum herum. Es sei denn, Sie sind scharf auf Verspätungszuschläge. Bestimmt nicht. Vielleicht können Ihnen unsere Tipps zur optimalen Vorbereitung auf die Steuererklärung ein bisschen helfen, dass Sie es noch kurz vor Toresschluss schaffen. 

Die Terminfrage

Ganz klar, es gibt Schöneres als sich ausgerechnet im Mai mit der Steuererklärung zu beschäftigen. Wenn es wärmer wird, die Tage deutlich länger und die Grillsaison endgültig begonnen hat. Ich weiß das, Sie wissen das. Lässt sich aber nun nicht mehr ändern. Höchstens im nächsten Jahr (kleiner Hinweis am Rande), aber bleiben wir im Hier und Jetzt:

  • Schieben Sie die Steuererklärung jetzt wenigstens nicht mehr auf das letzte Mai-Wochenende. Ich wette, dass da bestimmt 28 Grad (oder mehr) sind – und Sie über Ihrer Steuererklärung der einsamste Mensch der Welt.
  • Suchen Sie einen Termin, der passt. Planen Sie genug Zeit ein. Wenn Sie nur abends können, setzen Sie sich eine Deadline (etwa 23 Uhr) und planen lieber gleich mit mehreren Abenden. Denn je später der Abend, desto mehr lässt die Konzentration nach.

Der erste Teil Ihres Steuererklärung-Plans steht!

Die richtige Atmosphäre

Sie wissen jetzt, wann es soweit ist. Kommen wir nun zum Wie. Kurz gesagt: Achten Sie auf Zweckmäßigkeit, aber machen Sie es sich vor allem angenehm:

  • Schaffen Sie zuerst Platz rund um den Computer (oder dem iPad). Ist der Schreibtisch zu klein für die Steuerunterlagen, planen Sie gleich den Esstisch ein. Das geht natürlich nur, wenn Sie ein Notebook (oder Tablet) nutzen.
  • Machen Sie sich ein passendes Getränk. Kaffee, Tee, Vitaminwasser, eine eiskalte Cola – etwas, das Sie sehr mögen und das Sie wach und fit hält. Wer Nervennahrung braucht (Schokolade o.ä.), legt sie sich bereit.
  • Musik! Unverzichtbar. Wenn Sie keine Zeit haben für eigene Playlists, greifen Sie auf eine fertige zurück. Der Streaming-Dienst Spotify bietet zum Beispiel in der Rubrik „Genres und Stimmungen“ Playlists unter dem Stichwort „Konzentration“. Wer es gerne motivierend hat, kann auch auf unseren „Soundtrack für die Steuererklärung“ zurückgreifen:

 

Sind diese Vorbereitungen getroffen, kann es „richtig“ losgehen.

Ein Schritt nach dem anderen

Versuchen Sie nicht, alles mit einmal zu schaffen. Teilen Sie sich stattdessen Ihre Zeit ein. Planen Sie auch von vornherein Pausen ein, etwa immer zur vollen Stunde fünf Minuten. Und machen Sie tatsächlich nur eins nach dem anderen.

  1. Suchen Sie zuerst Ihre Belege zusammen. Wenn Sie alles schön abgeheftet oder wenigstens im immer wieder gern zitierten Schuhkarton gesammelt haben, sind Sie im Vorteil. 
  2. Kategorisieren Sie nun diese Unterlagen:
    Einkommensnachweise (Beispiele: Lohnsteuerbescheinigung, Elterngeld, Krankengeld, Arbeitslosengeld, Kapitaleinkünfte, Mieteinnahmen),
    Werbungskosten (etwa Fahrtkosten zur Arbeit, Bewerbungskosten, Berufskleidung – mehr Beispiele finden Sie hier),
    Sonderausgaben (dazu gehören Beiträge zu Versicherungen, Altersvorsorge, Spendenquittungen),
    Kinder (zum Beispiel alles zu Kinderbetreuungskosten, Bescheinigungen über Ausbildung oder Studium),
    Außergewöhnliche Belastungen (etwa zusätzliche Krankheitskosten beim Zahnarzt, Apotheke und Optiker, Unterhaltszahlungen, zum Beispiel an den Ex-Partner),
    Haushalt (hier erfassen Sie Rechnungen über haushaltsnahe Dienstleistungen, etwa eine Putzkraft und Handwerkerleistungen, mehr dazu in diesem Artikel).
  3. Starten Sie dann unsere Online-Lösung smartsteuer und fangen Sie an. Das geht tatsächlich sofort, denn mit smartsteuer verschwenden Sie keine Zeit mehr mit dem Herunterladen einer Software, deren Installation und dem Einspielen von Updates.
  4. Seien Sie gründlich. Es geht um Zahlen, ein Zahlendreher zum Beispiel kann vieles über den Haufen werfen. Die Höhe der Steuererstattung etwa kann sich dadurch dramatisch ändern. Oder Ihre Erstattung kommt einfach nicht, obwohl Sie schon längst den Steuerbescheid im Briefkasten hatten. Der Grund kann hier durchaus sein, dass Sie einen Fehler bei der Bankverbindung (IBAN) gemacht haben. Wenn Sie merken, dass Sie zu müde und unkonzentriert werden, machen Sie am nächsten Tag weiter.

Mit diesen Tipps werden Sie die Steuererklärung gut hinkriegen. Versprechen Sie mir – und sich selbst – aber noch eins: Nächstes Jahr fangen Sie früher an.

Geschrieben von:
Franziska Zachert Franziska begeistert nicht nur mit ihrem Temperament, sie beeindruckt auch mit ihrem Fachwissen Kunden und Partner. Durch ihr Studium des internationalen Informationsmanagements schafft sie es, die komplexe Steuermaterie spannend aufzubereiten und für Kunden und Presse perfekt in Szene zu setzen. Mit Ihrem Lachen und ihrer Freundlichkeit kann Franziska ihre Kollegen auch in stressigen Momenten anstecken.
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LETZTE BEITRÄGE

Bisherige Kommentare (Selber ein Kommentar hinterlassen)

  • Avatar Uwe Rätz sagt:

    Hallo zusammen, Einstieg und Tipps zur Vorbereitung finde ich gut. Bei den Schlagwörtern habe ich Infos für Renten/Rentner vermisst. Hoffe aber, dass dies wenn es konkret wird schon abgefragt wird.

    MfG U. Rätz

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Natürlich wird in der Anwendung auch zu Renten und Rentnern gefragt. Viele noch fitte Senioren nutzen smartsteuer um die Steuererklärung zu erledigen.


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