11.06.2016 · smart leben ·

Mobile To-dos: 5 gute Apps zur Aufgabenverwaltung

Moin Moin von der Steuerbrücke! Und, wie hat euch die Idee des Getting-Things-Done-Prinzips gefallen? Einfach alles raus aus der überfüllten Birne und endlich Ordnung in Sachen Aufgabenplanung – klingt doch wirklich  bärenstark, oder etwa nicht? Zur Erinnerung: Im Grunde basiert die Methode ganz simpel darauf, jede noch so kleine Winzigkeit, die man sich vornmimmt oder dringend zu erledigen hat, aufzuschreiben. So leert sich der Kopf, man kann die Dinge strukturierter anpacken und außerdem besser schlafen. Nun ja, möglicherweise habt  ihr aber mehr Lust auf ordentliche Technologie als auf Zettelberge und Notizenchaos!

Dann hab ich heute die Top-Lösung für euch: Eine Aufgaben-App, mit der ihr das komplette GDT-Programm ganz locker umsetzen und eure Aufgabenoganisation problemlos überall mit hintragen könnt. So habt ihr immer alles griffbereit und müsst nicht erst lang nach dem richtigen Papierfetzen suchen, um euch zu erinnern, was heute und morgen so Wichtiges anliegt. Fast alle vorgestellten Apps wurden bereits mit Auszeichnungen prämiert, ich kann sie euch also ausnahmslos ans Herz legen. Garantiert ist auch für euch die richtige Anwendung dabei!

Wunderlist

Eine kostenlose Aufgabenverwaltungs-App aus Deutschland, die sich seit der Veröffentlichung Ende 2010 eigentlich durchgehend auf den Spitzenplätzen im App-Store hält. Zwar gibt es für ein paar Taler auch eine Profi-Version des Programms, aber im Grunde hat auch die Standard-Variante alles in petto, was man für eine anständige Selbstorganisation so braucht: In selbstangelegten Checklisten können Termine und To-dos eingetragen, hierarchisch, chronologisch oder alphabetisch sortiert, mittels Fähnchen als besonders wichtig markiert oder mit zusätzlichen Beschreibungen und Fristen versehen werden. Auch Dateien und Bilder lassen sich hinzufügen. Wird eine zeitlich festgelegte Aufgabe fällig, kann man sich per Push-Nachricht oder Mail erinnern lassen. Geteilte Wunder-Listen mit Kollegen, Partnern oder Familienangehörigen ermöglichen das Verwalten wichtiger Erledigungen im Team – so lassen sich beispielsweise ganz einfach gemeinsame Einkaufszettel oder Schritte zur Urlaubsvorbereitung abhaken. Die beliebteste App dieser Gattung ist natürlich auch mit einer Desktop-Variante für den Computer synchronisiert-, für mobile iOS- sowie Android-Geräte verfügbar und kommt mit einem klaren, ansprechenden Design um die Ecke. Klare Empfehlung!

Any.Do

Kommen wir zur nächsten papierlosen Organsiationshilfe! Auch Any.Do stellt seine Standard-Dienste kostenlos zur Verfügung – einfach mit dem Handy in den App-Store tippen oder am Rechner die Web-Version aufrufen und anmelden, schon kann’s losgehen mit der Planerei. Egal ob allein, zu zweit, im Freundeskreis oder bei der Gruppenarbeit: Aufgaben können auch hier gemeinsam bearbeitet oder an Mitnutzer delegiert werden, außerdem erfolgt die Synchronisierung zwischen verschiedenen verwendeten Geräten automatisch. Wer gern vergisst, ab und an mal auf die Uhr zu gucken, wird auch von Any.Do an selbstgesetzte Fristen erinnert. Diese Reminder können sowohl an eine Zeit als auch an einen Ort geknüpft werden, sodass die App einem beim abendlichen Nachhausekommen beispielsweise Bescheid gibt, dass man nun zu allererst bei Mutti anrufen muss. Und das geht dann sogar über ein kleines Telefonhörer-Symbol, ohne die App zu verlassen. Toll, oder? Nutzer loben insbesondere das klare Design, die intuitive Bedienung und das Tool Any.Do Moments, mit dem man jeden Morgen beim ersten Kaffee die nächsten 24 Stunden durchorganisieren kann. Witzige Funktion: Durch Schütteln des Handys lassen sich erledigte Aufgaben ganz einfach löschen.

Todoist

Auch diese App zur Aufgabenverwaltung kann in der Gratis-Version mit den wichtigsten Funktionen aufwarten und lenkt durch die benutzerfreundliche Gestaltung nicht vom Wesentlichen ab. Obwohl das Hinzufügen zusätzlicher Notizen, das Anhängen von Dateien, farbliches Etikettieren zusammenhängender Einträge und die Erinnerung per Mail oder SMS nur in der Bezahlvariante möglich sind, wird Todoist von vielen als die beste Planungs-App gehandelt – in die sich die kleine monatliche Investition jeden Tag aufs Neue lohnt. Wer in der Anfangsphase erstmal noch kein Geld ausgeben möchte, kann auf jeden Fall schön strukturierte Listen erstellen, Prioritäten zuweisen, andere zur Zusammenarbeit einladen und sich voll auf die Cloud-basierte Synchronierierung verlassen. Ein tolles Extra, ebenfalls in der kostenlosen Variante verfügbar, ist Todoist Karma: Über dieses starke Feature kann man sich jederzeit seine Produktivitätskurve anzeigen lassen und so die eigene Leistung überprüfen und verbessern. Eine gute Nachbereitung, wie sie in der GTD-Methode vorgesehen ist!

Things

Unser nächster Task-Manager kommt aus Stuttgart. Things wirkt auf den ersten Blick schön aufgeräumt und verzichtet auf überflüssigen Schnickschnack. Dabei ist das schlichte Design genau wie die technische Verlässlichkeit ein dicker Pluspunkt – sämtliche Daten werden entweder über die Tastatur oder per Sprachsteuerung eingegeben und automatisch über die Cloud synchronisiert, sodass die aktuellste Version immer ruckzuck auf allen benutzten Geräten zur Verfügung steht. Diese dürfen allerdings ausschließlich aus dem Hause Apple kommen, außerdem ist die Arbeit an mehreren Devices verhältnismäßig kostenintensiv: Wer parallel vom iPhone, iPad und Mac auf seine Listen zugreifen möchte, muss dafür um die 80 Euro berappen. Allein die iPhone-App ist im Vergleich zur Konkurrenz mit rund zehn Euro ein kleiner Klopper. Ist man jedoch zu dieser Investition bereit, bekommt man ein Programm mit viel Flexibilität. So lassen sich die selbstgesteckten Aufgaben beispielsweise bestimmten Projekten oder Tagen zuordnen, mit individuellen Tags oder frei konfigurierbaren Markern je nach Priorität, Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand kennzeichnen. Leider sind die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen noch nicht ausgereift, weshalb Things eher für Solo-Planer geeignet ist.

One Big Thing

Zum Schluss noch eine reine iPhone-App, die ein wenig aus der Reihe tanzt und dabei optimal für Einsteiger geeignet ist. One Big Thing wurde von einem einzelnen Kanadier entwickelt, dessen Grundidee lautete: Jeder Tag bringt eine besonders wichtige Aufgabe mit sich, die auf jeden Fall bearbeitet werden muss. Zwar fallen täglich mehrere To-dos an, eins jedoch ist dabei die absolute Priorität. Als Fortführung des Weniger-ist-mehr-Prinzips kommt die kostenlose App auch ohne Anmeldeprozess und nur mit einer einzigen Ansicht daher, in die das jeweilige Hauptziel und ein paar kleinere Tagesordnungs-Punkte eingetragen werden können. Für jede Aufgabe lässt sich ein individueller Reminder einstellen, dazu gibt es noch eine Menge Sticker und verschiedene Designs, die jedoch ein paar Taler extra kosten. Eine tolle, selbsterklärende Lösung, um sich immer auf das Wichtigste zu konzentrieren. Und, welche App schafft es nun auf euer Telefon?

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