10.08.2016 · smart leben ·

Moin moin! 20 Tipps für Morgenmuffel

Morgenstund hat Gold im Mund? Nun ja, dieser Leitspruch gilt leider nicht für jeden von uns. Statt Energie und Tatendrang empfinden viele beim Gedanken an die ersten Stunden des Tages nämlich nur eins: schlechte Laune. Doch nur, weil man den Tag lieber bummelig beginnt, als morgens um sieben schon frisch und fröhlich umherzuhexen, ist man noch längst kein fauler Hund. Im Gegenteil, es ist sogar vollkommen normal, in aller Herrgottsfrühe schwer in Gang zu kommen.

So zählen laut Karriere-SPIEGEL etwa 65 % der Deutschen zum chronobiologischen Eulen-Typ. Anders als die Lerchen, die morgens von ganz allein aus den Federn purzeln, sind Eulen eher nachtaktiv und kommen erst am Vormittag so richtig in die Pötte. Da wird sich dann gern noch ein zweites oder drittes Mal umgedreht, auf den Wecker, das Wetter und das Leben geschimpft und am Ende nützt es doch alles nichts. Denn die Arbeitszeit, der Haushalt, die Kinder, all das kennt kein Pardon. Zu welcher der beiden Gruppen man gehört, ist genetisch bestimmt – und dennoch nicht in Stein gemeißelt. Mit der richtigen Einstellung und ein bisschen Disziplin lässt sich die innere Uhr ganz einfach austricksen. Hier kommen 20 Tipps, mit denen ihr nicht nur früher, sondern auch gutgelaunt aus der Koje kommt!

1. Müdigkeit nachgeben

Signalisiert der Körper das Bedürfnis nach Schlaf, sollte man ihm nachgeben – die Leistungsfähigkeit sinkt nun ohnehin rapide. Lieber morgens zeitig aufstehen und mit frischer Energie ans Werk gehen.

2. Entspannt ins Bett gehen

Statt sich vom aufgeregten Lichtgewitter des Fernsehens in den Schlaf flimmern zu lassen, lieber ein Buch lesen oder anderweitig runterfahren. Denn: Wer entspannt einschläft, kann besser aufstehen!

3. Ordnung schaffen

Je unordentlicher die Umgebung, desto schwerer fällt es uns, aus dem Bett zu krabbeln – das haben zumindest verschiedene Studien gezeigt. Also: abends aufräumen, morgens aufstehen mit Freude!

4. Vor dem Schlafengehen trinken

Ein zu spätes Abendessen belastet den Körper in der Nacht. Sollte euch vor dem Zubettgehen dennoch ein Hüngerchen plagen, überbrückt die kurze Zeit vor dem Einschlafen am besten mit einem großen Glas Wasser. Mit drückender Blase fällt auch das Aufstehen am nächsten Morgen leichter.

5. Aufs Frühstück freuen

Immer noch Appetit? Nicht schlimm – fantasiert euch ruhig schon beim Einschlafen das perfekte Frühstück zusammen. So gibt‘s morgens direkt einen Grund, mit Vorfreude aus dem Bett zu hüpfen. Gesunde Kohlenhydrate und Ballaststoffe wie zum Beispiel in Obst liefern beste Energie für den Tag.

6. Folgetag planen

Für erholte Nerven am Morgen ist das geistige Abschalten am Abend mindestens ebenso wichtig wie das Körperliche. Strukturiert den Folgetag am besten schriftlich und notiert die wichtigsten To-dos, damit sie aus den Gedanken verschwinden. Tasche packen, Sachen zurechtlegen und dann: Kopf aus!

7. Besser schlafen

Wer ausreichend, gut und tief geschlafen hat, fühlt sich am Morgen erholter und kommt leichter aus der Koje. Eine hochwertige Matratze und tägliche Bewegung an der frischen Luft wirken da Wunder!

8. Früh genug aufstehen

Damit Hektik und Stress am Morgen gar nicht erst aufkommen können, ist rechtzeitiges Aufstehen das A und O. Nach dem ersten Uhrzeitschock bessert sich die Laune garantiert schneller als gedacht!

9. Zur selben Zeit aufstehen

Besonders am Montagmorgen ist die Stimmung regelmäßig im Keller? Wer am Wochenende gern bis in die Puppen schläft, kommt sonntags nicht ins Bett und montags nicht mehr raus. Auch wenn es schwerfällt: Ein konstanter Schlafrhythmus hilft auf Dauer, den Tag ohne großes Gemurre zu starten.

10. Aufwachen perfekt timen

Manchmal ist wirklich der Wecker Schuld an der schlechten Morgenlaune – dann nämlich, wenn er euch direkt aus dem Tiefschlaf reißt. Ein Schlafphasenwecker kann den optimalen Zeitpunkt finden.

11. Wecker vom Bett entfernen

Deponiert man den Wecker über Nacht außerhalb der unmittelbaren Reichweite, wird man morgens ganz einfach zum Aufstehen genötigt. Jetzt nur nicht wieder hinlegen, sondern stolz ins Bad stolpern!

12. Schlummertaste ignorieren

Eine der fiesesten Erfindungen aller Zeiten: Mit jedem Drücken des Snooze-Buttons fällt uns das Aufstehen schwerer, die Zeit wird zusehends knapp und müde sind wir am Ende trotzdem. Finger weg!

13. Weckton anpassen

Schrille Sirene? Nein danke! Klavierkonzert, Lieblings-Song oder sanfte Naturgeräusche: Was auch immer euch zuverlässig in gute Stimmung versetzt, ist für den morgendlichen Weck-Sound geeignet.

14. Musik anstellen

Es muss also nicht der Radiowecker sein, mit Musik in Bad oder Küche werden aber selbst Morgenmuffel munter. Im klassischen Radio gibt’s außerdem direkt die wichtigsten Nachrichten serviert.

15. Zusammen aufstehen

Geteiltes Leid ist halbes Leid – mit einem Kuss und ein paar gemurmelten Worten fällt das Aufstehen daher gleich doppelt so leicht. Dank Punkt 8 bleibt auch noch genug Zeit fürs gemeinsame Frühstück.

16. Frische Luft hereinlassen

Weil Sauerstoff Körper und Geist belebt, sollten wir vor allem am Morgen die Fenster aufreißen und ordentlich Frischluft tanken. Wer bei gekipptem Fenster schläft, kommt sogar noch leichter hoch!

17. Kreislauf ankurbeln

Neben frischer Luft, Musik und Tageslicht helfen Kaffee, Wechselduschen und Bewegung dabei, morgens ordentlich in Schwung zu kommen. Wer aufs frühe Joggen lieber verzichtet, kann auch ein kurzes Light-Programm absolvieren, um alle Muskelgruppen für den anstehenden Tag zu aktivieren.

18. Licht anknipsen

Als natürlicher Weckdienst hemmt Licht die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Heißt: Morgens Jalousien hochkurbeln und fast von allein wach werden! Im Winter hilft nur der Griff zum Lichtschalter – als sanfte Alternative dienen Lichtwecker, die einen Sonnenaufgang simulieren.

19. Neue Gewohnheiten evaluieren

Nicht alle Tipps sind für jeden gleichermaßen wirkungsvoll. Beobachtet also genau, welche Maßnahmen euch den Morgen am besten versüßen und optimiert die Abläufe mit ein bisschen Geduld.

20. Von Routine profitieren

Je routinierter der „neue“ Morgen abläuft, desto einfacher gelingt der positive Tagesstart. Sobald ihr euren individuellen Rhythmus gefunden habt, haltet unbedingt an den neuen Gewohnheiten fest. Kleine Extra-Rituale wie eine Kurzmeditation oder das Lesen der Zeitung steigern das Wohlgefühl.

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