07.03.2018 · smart steuern ·

BitCoin und Co.: smartsteuer unterstützt jetzt Kryptowährungen

Die Höhenflüge und Abstürze der Kryptowährung Bitcoin waren für mutige Investoren einer der Aufreger der letzten Monate. Auch hier im Blog haben wir das Thema immer mal wieder behandelt. Aber wenn man erfolgreich gehandelt hat, wartet der Fiskus. Was dabei zu beachten ist, hat smartsteuer nun als erster Anbieter in die Online-Steuererklärung integriert.

Bitcoin und Steuer

„Viele unserer Kunden beschäftigen sich mit dem Handel mit Kryptowährungen. Dabei ist die Besteuerung der Einkünfte äußerst komplex. Unser Anspruch ist es, unsere Kunden dabei einfach und konkret zu unterstützen“, sagt Björn Waide, Geschäftsführer von smartsteuer.

Geschäfte mit Bitcoins, Ethereum und Co. können zu Einkünften aus Gewerbe, aus sonstigen Leistungen oder aus privaten Veräußerungsgeschäften führen. Damit können sie sowohl Einkommenssteuer oder Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer als auch Umsatzsteuer auslösen. Die steuerliche Behandlung ist derzeit noch etwas für Tüftler, weil die Behörden Blockchain-basierte Assets/Vermögen bislang noch nicht allgemeingültig klassifiziert haben. So wird das sogenannte digitale Fiatgeld vom deutschen Bundesministerium der Finanzen mit Blick auf die Ertragsteuer als privates Wirtschaftsgut gesehen. Sie unterliegen deshalb der tariflichen Einkommensteuer und nicht – wie die meisten Finanzanlagen – der Abgeltungsteuer. Daher muss man sich als Anleger um die durch den Handel mit Kryptowährungen erzielten Spekulationsgewinne selbst kümmern. Keine leichte Aufgabe!

Kryptowährungen: Handeln ohne Reue

„In all dem Dickicht haben wir für unsere Nutzer eine Lösung gefunden, für die man kein Steuerprofi sein muss“, freut sich Waide. Wer Blockchain-Geschäfte getätigt hat, wird – wie bei smartsteuer üblich – durch einen kurzen Fragenkatalog in Alltagssprache geführt. Die Angaben werden dann der Steuererklärung an den jeweils korrekten Stellen hinzugefügt.

Juliane Bunte Geschrieben von:
13 Kommentare

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Bisherige Kommentare (Selber ein Kommentar hinterlassen)

  • Pascal sagt:

    Hi,
    finde ich gut! Aber hat es einen Grund, warum nur relativ wenig Kryptowährungen zur Auswahl stehen? Ich bräuchte noch NEO und DOGE und LTC und und und…kommen die noch?
    Danke!

  • Stefan Heine Stefan Heine sagt:

    Hallo,
    Sie können weitere Währungen selbst hinzufügen. Es handelt sich bei den hinterlegten Währungen lediglich um Vorschläge. Wir bauen das Angebot noch weiter aus…

  • bit sagt:

    Was bedeutet dieses schloss simobol ?

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Das Schloss-Symbol bedeutet, dass der Bereich für komplexes Kryto-Trading noch in Arbeit ist und derzeit noch nicht freigegeben.

  • Karl sagt:

    Wann ca. wird das komplexe Kryto-Trading freigegeben?

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, leider..

  • wosch sagt:

    wird das „komplexe Kryto-Trading“ eine Schnittstelle zu CryptoTax beinhalten?
    Ich frage weil ihr auf deren Website als Partner gelistet seid.

  • Stefan Heine Stefan Heine sagt:

    Guten Morgen,

    es wird verschiedene Ausbaustufen geben, die auch eine Schnittstelle beinhalten wird.

  • mike_hh sagt:

    Wie wird denn der Handel auf Börsen gehandhabt oder ist dieser in der Steuererklärung nicht von Bedeutung? Der private Ankauf erfolgt ja meist noch vom privaten Bankkonto, der Handel auf diversen Tradingplattformen dann ja allerdings nicht mehr. Müssen also nur Ankäufe vom Privatkonto und Verkäufe, deren ausgezahlten Gewinne auf dem Privatkonto landen, angegeben werden? Sonst muss ja immer der Partner als Schnittstelle dienen…

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Die Angabe der An- und Verkäufe vom Bankkonto genügt leider nicht.
    So kann die Haltedauer der Kryptowährungen nicht nachvollzogen werden.
    Ja, man braucht immer einen Einblick in die Daten der Tradingplattform, um
    den Sachverhalt darstellen zu können.

  • Jan sagt:

    Das bieten ja leider nur die wenigsten Börsen an. Insbesondere wenn man in Zukunft vermehrt auf DEX handelt.

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Leider agieren die Plattformen nicht immer so, dass die Informationen auch für das deutsche Steuerrecht, wie es aktuell ist, ausreichen.

  • Marco sagt:

    Hallo,
    gibt es auch weitere Funktionen als nur den Handel von Kryptowährungen?
    Wie sieht es z.B. mit folgenden Fällen aus:

    A) Ertrag aus Verleih von Kryptos
    B) Ertrag von Airdrops o.A.
    C) Behandlung von Forks z.B. Bitcoin Cash Fork Sommer 2017

    Leider ist gerade B und C etwas, mit dem eigentlich jeder Besitzer von Bitcoin / Kryptowährungen (unfreiwillig) konfrontiert wird.


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