06.04.2018 · smart steuern ·

Müssen Bitcoins & Co. versteuert werden?

Monatelang kannten die Kurse von Kryptowährungen wie Bitcoins, Ethereum und Ripple nur eine Richtung: Steil nach oben. Und auch wenn sich das seit Dezember 2017 geändert hat, sind diese virtuellen Währungen für viele immer noch eine gute Geldanlage. Doch wie sieht das steuerlich aus? Müssen Investoren Gewinne versteuern? Was ist beim sogenannten Mining („Schürfen“) zu beachten? Und ist beim Handeln auch Umsatzsteuer fällig? Und zu guter Letzt: Wie, wo und überhaupt bringe ich Kryptowährungen in der Steuererklärung unter? Viele Fragen – die Antworten gibt es hier.

Das Mining und die Steuern

Als die ersten Bitcoins 2009 entstanden, war nicht abzusehen, dass diese einmal ein so großer weltumspannender Erfolg werden würden. Die digitalen Münzen konnten und können problemlos übers Internet als Zahlungsmittel verwendet werden – und das sogar anonym. Doch wie kommt man an Bitcoins? Im Ursprung – und auch noch heute – werden diese durch das Mining geschaffen. Das sind hoch rechenintensive kryptographische Aufgaben und braucht aufwendige Hardware und auch viel Strom. Wer mit Mining Bitcoins erzeugt, handelt in der Regel gewerblich. Das heißt, er muss als Unternehmer auf Gewinne unter anderem Gewerbesteuer sowie Einkommen- oder Körperschaftsteuer zahlen. Das gilt alles auch für professionelle Händler von Kryptowährungen.

Privatanleger und die Steuern

Hier wird es schon komplizierter. Wer langfristig denkt und investiert, ist dabei auf der sicheren Seite. Was bedeutet das? Wer zum Beispiel Bitcoins kauft – und das virtuelle Geld mindestens ein Jahr nicht anfasst, kann es problemlos wieder zurücktauschen. Der Kursgewinn ist dabei steuerfrei, da die Spekulationsfrist abgelaufen ist. Doch nicht alle haben die Ruhe so weg. Wer innerhalb eines Jahres Bitcoins & Co. verkauft, muss den Gewinn zu seinem persönlichen Steuersatz versteuern. Lediglich 600 Euro sind steuerfrei. Soweit die Theorie. Doch in der Praxis ist das oft nicht so übersichtlich. Da werden zum Beispiel nach zwei Monaten noch mal Bitcoins nachgekauft und nach acht Monaten ein Teil und nach 16 Monaten ein weiterer Teil verkauft. Hier greift in der Regel das Fifo-Verfahren. Fifo steht für „First in – first out“. Vereinfacht: Sie verkaufen immer zuerst die Bitcoins, die Sie zuerst gekauft haben. Wer also in kürzeren Abständen kauft und verkauft, muss oft Gewinne versteuern.
Die gute Nachricht zum Schluss: Aus dem Bundesfinanzministerium war kürzlich zu hören, dass der Umtausch in und aus Bitcoins & Co. von der Umsatzsteuer befreit ist. Damit wurde eine jahrelange rechtliche Unsicherheit endlich geklärt.

Bitcoins und die Steuererklärung mit smartsteuer

Wir hatten es schon weiter oben kurz erwähnt: Steuerpflichtige Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen sind zum persönlichen Steuersatz zu versteuern. Hier greift nicht die sehr einfach zu handhabende Abgeltungsteuer, die bei den meisten anderen Geldanlagen zum Tragen kommt. Stattdessen müssen Sie sich selbst um die Versteuerung kümmern. Aber keine Angst. Sie müssen dazu nicht Steuerrecht studiert haben oder einen Steuerberater bezahlen. Mit unserer Online-Lösung smartsteuer schaffen Sie das ganz allein, auch als Steuerlaie. Denn smartsteuer ist der erste Anbieter von Online-Steuererklärungen, der Kryptowährungen integriert hat. Wie an allen anderen Stellen der Steuererklärung werden Sie mit Fragen in einfachem Deutsch auch durch den Bereich „Handel mit Kryptowährungen“ geführt. Ihre Antworten und Zahlen trägt smartsteuer dann automatisch an den richtigen Stellen der Steuererklärung ein. So einfach ist das!

Zusammenfassung: Wer mit Bitcoins & Co. handelt, muss steuerlich einiges beachten. Mit smartsteuer geht das aber einfach.



Björn Waide Geschrieben von:

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