29.05.2018 · smart steuern ·

Gute Gründe für eine Fristverlängerung

Es gibt ja Leute, die machen alles auf den letzten Drücker. Weihnachtsgeschenke am 24. Dezember kaufen, immer kurz vor knapp aus dem Haus gehen, um dann noch zum Bus zu rennen… Kennen Sie das? Dann verwundert es auch nicht, dass der ein oder andere jetzt feststellt, dass die Steuer gemacht werden muss. Aber es gibt einen Ausweg: Fristverlängerung! Wie Sie den Abgabetermin Ihrer Steuererklärung nach hinten verschieben können, lesen Sie hier.

Grundlos geht nicht

Wir fragen jetzt ausdrücklich nicht, wie es so weit kommen konnte. Und natürlich gibt es neben der „Auf den letzten Drücker“-Mentalität auch wirklich schwerwiegende Gründe, warum es mit der Steuererklärung nichts werden konnte zum 31. Mai. Und – das ist die gute Nachricht – die erkennt das Finanzamt in der Regel auch an. Aber, und das ist Punkt 1: Wenigstens der Antrag auf Fristverlängerung muss pünktlich bei der Finanzbehörde sein. Doch was zählt als guter Grund, um mit einer Fristverlängerung Erfolg zu haben?

  • Fehlende Unterlagen: Das ist wohl der Klassiker, denn das kann immer mal passieren.
  • Längere Reise: Das kann dienstlich oder privat sein. Wenn Sie in den ersten Monaten des Jahres viel für die Firma in der Weltgeschichte unterwegs waren, gilt das ebenfalls als Begründung wie eine längere berufliche Auszeit („Sabbatical“).
  • Krankheit: Das wünscht sich keiner, aber es kann passieren. Eine langwierige Erkrankung, ein Krankenhausaufenthalt und dann vielleicht noch eine Reha – da kann das Finanzamt nicht nein sagen. Das gilt auch, wenn ein Familienmitglied lange krank war und/oder gepflegt werden musste.
  • Hohe Arbeitsbelastung: Auch das zählt meistens. Machen Sie es nur nicht jedes Jahr. Dann kann die Geduld des Finanzbeamten auch mal am Ende sein.

 

Wie macht man das mit der Fristverlängerung?

Prinzipiell können Sie auch anrufen, aber ratsam ist das natürlich nicht. Schreiben Sie also besser einen formlosen Brief, begründen Sie die Verzögerung, geben Sie Ihre Steuernummer an und nennen Sie am besten gleich ein neues Abgabedatum. Der 30. September wird normalerweise anerkannt. Schicken Sie das ganze per Post, Fax – oder schreiben Sie eine E-Mail, wenn Sie eine E-Mail-Adresse des Finanzamts haben. Wie gesagt, in der Regel wird das problemlos anerkannt.

Es geht aber noch einfacher – und schneller: mit dem Chatbot von smartsteuer. Was soll denn das sein, fragen Sie vielleicht? Nun, Sie gehen einfach auf die Seite des Steuermanns auf Facebook und dort in den Messenger. Fragen Sie einfach nach der Fristverlängerung. Dann kommt der Chatbot zum Einsatz. Sie müssen nur Ihre Postleitzahl, Ihre Steuernummer sowie Ihre E-Mail-Adresse eingeben. Fertig! Der Chatbot schickt nun eine E-Mail an das zuständige Finanzamt, Sie erhalten eine Kopie für Ihre Unterlagen. Wenn Sie nicht bei Facebook sind, können Sie alternativ auch diesen Link zur Erstellung Ihrer Fristverlängerung nutzen. Einfacher geht es nun wirklich nicht.

 

Zusammenfassung: Anders als bei den Weihnachtsgeschenken können Sie die Abgabefrist bei der Steuererklärung verlängern. Mit dem Chatbot von smartsteuer geht das sogar besonders einfach.

 

Stefan Heine Geschrieben von:
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