12.03.2019 · smart leben ·

Alles reine Kopfsache – Sparen leicht gemacht

Geld ist wohl bei den meisten von uns gefühlt immer knapp. Wie soll man da auch noch Geld beiseitelegen? Um zum Beispiel einen Urlaub zu bezahlen oder die tollen neuen Schuhe? Ein wenig Sparpsychologie kann da wahre Wunder bewirken. Wir erklären, warum das so ist – und geben Ihnen ein paar Tipps, wie Sie Ihren kleinen und großen Träumen näher kommen können.

Ein bisschen graue Theorie

Wir müssen Sie vorab gleich enttäuschen. Sie werden in diesem Artikel keine Ratschläge erhalten, wie Sie ihr Vermögen verdoppeln – was ohnehin sofort nach windigen Anlageformen klingen würde. Es geht stattdessen eher um die kleinen Dinge.
Alles fängt damit an, dass wir Menschen uns auf der einen Seite nicht spürbar einschränken wollen, wir andererseits aber auch meist eher träge sind.
Beispiel: Natürlich können Sie jeden Monat per Dauerauftrag 100 Euro auf ein Extrakonto packen für den nächsten Urlaub. Sie wissen dann aber auch, dass diese 100 Euro jeden Monat für das tägliche Leben fehlen. Und das macht es im Kopf schwieriger.
Besser wäre es, wenn man eher kleine Beträge abzweigt – das lässt sich vom Kopf her eher verschmerzen. Doch dafür fehlen dann oft die Disziplin und vor allem die Organisation. Weil wir, wie gesagt, so träge sind. Übrigens: Einfacher ist die Sache, wenn Sie Ihre Steuererklärung mit unserer Online-Lösung smartsteuer machen. Im Schnitt gibt es 1.069 Euro vom Staat zurück – und das ist doch ein ganz schöner Batzen.

Ein paar praktische Beispiele

Die gibt es ohne und mit Hilfsmittel. Zuerst mal ohne:

  • Ich habe Bekannte, die tatsächlich all ihr Kleingeld im Portemonnaie nie ausgeben, sondern ins Sparschwein stecken. Einmal im Monat geht es dann damit zur Bank, wo das Geld auf ein Urlaubskonto wandert.
  • Auf Facebook entdeckte ich diesen Vorschlag: „Zum Thema einfach sparen: Wir haben seinerzeit einen Gutteil unserer Hochzeit finanziert, indem jeden Abend alle nicht aus Deutschland stammenden Euromünzen im Portemonnaie ins Sparschwein wanderten. (Tweet von @LemuelG1)“

Sie sehen schon, es geht nicht um das Vermehren von Geld, sondern um psychologische Kniffe, finanzielle Ziele zu erreichen.

Dafür gibt es auch praktische Helfer, zwei Beispiele seien hier genannt. Fragen Sie auch gern bei Ihrer Hausbank nach, ob es auch dort eine Möglichkeit gibt.

  • Die App „Savedroid“: Damit können Sie Regeln festlegen, wann Geld automatisch auf Ihrem Sparkonto landet. Die Macher der App erwähnen zum Beispiel, dass das für jeden Tweet von Donald Trump ein Euro sein könnten – Vorsicht, der twittert wirklich viel. Oder fünf Euro für den Besuch des Fintnessstudios. Ihnen sind da kaum inhaltliche Grenzen gesetzt.
  • Die Hypo-Vereinsbank bietet das sogenannte CentSparen an. Bei jeder Ausgabe auf dem Konto wird einfach aufgerundet – und die Differenz landet auf einem separaten Sparkonto. Dabei können Sie zum nächsten Euro aufrunden, aber auch zu den nächsten vollen zwei oder fünf Euro. Psychologisch ist das eine feine Sache, denn Sie sparen Ihr Geld für eine besondere Ausgabe fast nebenbei – und die jeweils kleinen Beträge schmerzen nicht so. Hier braucht es dann aber immer noch ein bisschen Disziplin. Denn das Geld lässt sich recht einfach für den täglichen Gebrauch zurück transferieren.

Das Anlegen in einen Sparfonds wäre da die noch bessere Alternative – und könnte zudem auch auf längere Sicht einen zusätzlichen Gewinn bringen. Aber das gibt es bis jetzt in Deutschland noch nicht. Und gerade bei relativen kleinen Investments müsste man auch genau hinschauen, welche Gebühren anfallen.

Was bedeutet das konkret für mich?
Sparziele – egal ob kleine oder große – lassen sich mit einfachen Hilfsmitteln besser und schneller erreichen. Wie sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns doch in den Kommentaren, wie Sie Ihr reales oder virtuelles Sparschwein füllen.

 

Mandy Pank Geschrieben von:

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LETZTE BEITRÄGE

Bisherige Kommentare (Selber ein Kommentar hinterlassen)

  • Avatar Christian sagt:

    Ich habe eine große Weinflasche (5 L) ausgewaschen und nutze sie zum Sparen. Der Clou: 50 Cent oder größer passt gar nicht erst durch den Flaschenhals. Somit wandern bei mir nur 10 und 20 Cent Münzen in die Flasche (dann lohnt sich die volle Flasche mehr als wenn auch noch Kupfergeld darin landet). Beim Einkauf gebe ich diese Münzen nicht mehr aus, selbst wenn ich passend geben könnte, da ich mich auf das Ritual an der Flasche freue! 😉

    Die oben genannte Variante mit dem Urlaubskonto nutzen wir ebenfalls mit Erfolg, da die Abbuchung direkt mit dem Gehaltseingang geschieht und wir dieses Geld somit nie auf dem Alltagskonto sehen.


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