05.11.2019 · smart steuern ·

Für das Leben lernen

Lernen, lernen und nochmals lernen. Doch wofür? Das fragen sich sicher viele Schüler und auch deren Eltern. Denn zumindest gefühlt erfahren die Jugendlichen nur sehr wenig über die Dinge, die ihnen nach dem Abschluss bevorstehen. Die da zum Beispiel sind: Mietvertrag, Versicherungen und natürlich die Steuererklärung. Das soll sich ändern, findet zumindest die Bundesschülerkonferenz (BSK) – und fordert einen „Zukunftstag“ in den Schulen. Worum es dabei gehen soll und welche praktischen Ratschläge wir von smartsteuer haben: Schüler und Eltern erfahren es hier. 

Ein Spruch – und seine Umkehr

Wohl jeder kennt das Zitat „Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir.“ Auch wenn viele genau das in Frage stellen, klingt er irgendwie dann doch gut. Der Clou ist aber: Der Spruch lautet ursprünglich genau umgekehrt. Der römische Philosoph Seneca (geboren 4 vor Christus, gestorben 65 nach Christus) schrieb: „Non vitae, sed scholae discismus.“ Was auf Deutsch heißt: „Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.“ Seneca war offenbar schon damals unzufrieden mit der Schule, vermittelte sie doch kaum etwas, um die Schüler auf das wahre Leben vorzubereiten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde dann aus dieser Klage ein positiver Aufruf – also das Zitat, welches wir heute kennen. 

Das Dilemma in einem Tweet

Es ist jetzt knapp fünf Jahre her. Da sorgte ein Tweet auf Twitter bundesweit für Schlagzeilen. Eine Abiturientin mit dem Twitternamen nainablabla schrieb:

„Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete und Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“

Nun ja, es wurde viel damals diskutiert. Aber wie wir sehen, ist seit Anfang 2015 nichts passiert. 

Die Praxisnähe des Schulunterrichts sorgt immer wieder für Diskussionen.

Die Praxisnähe des Schulunterrichts sorgt immer wieder für Diskussionen.

Der Vorschlag der Schüler

Und weil immer noch nichts im Rahmen der Schulen passiert ist, regt die Bundesschülerkonferenz sogenannte Zukunftstage als Projekttage in der Schule an. Experten sollen mit Fachwissen zu den Themen Steuern, Finanzen, erste Wohnung oder Krankenkasse helfen. Mit im Boot ist der von ehemaligen Schülern gegründeter Verein „Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung“,  der für die Organisation zuständig sein soll. Schon im nächsten Jahr wollen die Macher an 500 Schulen in Deutschland gehen. Absolutes Neuland ist das dann doch nicht. Denn der Verein war schon in diesem Jahr an 50 Schulen. Nun soll es aber richtig in die Fläche gehen. 

Mach einfach – mit den Angeboten von smartsteuer

Wir von smartsteuer sind der Meinung, dass man sich mit solchen Themen nie früh genug beschäftigen kann. So können wir zum Einstieg unser tolles – und natürlich kostenloses – eBook „Das smarte Steuer-Handbuch“ empfehlen. Einfach hier runterladen und schmökern. 

Nicht ganz uneigennützig nennen wir an dieser Stelle auch unseren Blog. Regelmäßig gibt es hier neue Themen zu Steuern und Finanzen.  

Doch halt. Die YouTube-Generation setzt ja mehr auf Videos. Kein Problem. Auf unserem YouTube-Channel gibt es ständig neue Clips zu den verschiedensten Themen aus dem Bereich Steuern.

Und natürlich denken wir auch schon an die Schüler, die bald Studenten oder Azubis sind – und deshalb eine Steuererklärung machen sollten. Mit unserer Online-Lösung smartsteuer geht das nicht nur einfach, sondern auch schnell. Denn Steuer-Fachwissen ist hier nicht mal nötig. In Form eines Interviews werden die relevanten Punkte abgeklopft. Wo was an welcher Stelle in die komplizierten Steuerformulare eingetragen werden muss, muss smartsteuer-Kunden nicht interessieren. Denn das erledigt das Programm automatisch.

Mandy Pank Geschrieben von:

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