26.02.2021 · smart steuern ·

Kurzarbeit? Hier kommt die 5-Minuten-Steuererklärung!

Wir hatten es Anfang des Jahres versprochen, nun ist es endlich soweit: Unsere spezielle Steuererklärung für Kurzarbeitende ist da! Sie dauert kaum fünf Minuten, ist günstig und absolut sicher. In diesem Blogartikel erfahren Sie alles, was Sie darüber wissen müssen. 

Nur zur Sicherheit noch mal vorab: Wenn Sie im Jahr 2020 in Kurzarbeit waren – und dabei mehr als 410 € verdient haben – müssen Sie eine Steuererklärung machen. Ohne Wenn und Aber bis spätestens 31. Juli 2021. Wir hatten die wichtigsten Punkte zum Thema Kurzarbeit und Steuern bereits Anfang Januar hier im Blog zusammengefasst. Das war sozusagen die Theorie – jetzt folgt die Praxis.

5 Minuten – es geht wirklich schnell 

Ich will nicht die Stoppuhr rausholen, sondern Ihnen lediglich aufzeigen, was Sie tatsächlich nur tun müssen für unsere verkürzte Steuererklärung:

  • Gehen Sie auf diese Internetseite – und klicken Sie auf „Steuererklärung starten“.
  • Geben Sie Name, Vorname und Ihr Geburtsdatum ein.
  • Wählen Sie Ihre Religion und Ihren Familienstand aus.
  • Nun Ihre Anschrift, das richtige Finanzamt steht dann von selbst da. Das waren bis jetzt Ihre sogenannten Stammdaten.
  • Ihre IBAN für die Überweisung der Steuererstattung vom Finanzamt, wenn Sie Geld zurückbekommen. (Diese Angabe ist aber nicht Pflicht.)
  • Nun folgen acht Ja-Nein-Fragen. Damit können wir analysieren, ob die verkürzte Steuererklärung für Sie möglich und empfehlenswert ist. Beispiele: Haben Sie Kinder, zusätzliche Einnahmen oder höhere steuerrelevante Ausgaben wie einen langen Weg zur Arbeit. 
  • Abschließend nur noch 0,99 € per PayPal (verifiziert) zahlen, die Steuererklärung abschicken und das war es auch schon!

Klingt auf den ersten Blick nach Hexenwerk. Wie kann das bloß funktionieren, wenn ich nicht mal meinen Verdienst und mein Kurzarbeitergeld angeben muss? Und warum muss ich per verifiziertem PayPal-Konto zahlen, geht das nicht auch anders? Und schließlich: Klappt das für jede und jeden? Diese drei Fragen beantworten wir jetzt.

Warum funktioniert das überhaupt?

Da kann ich mich ziemlich kurzfassen. Immer mehr Zahlen werden Ihrem Finanzamt automatisch übermittelt. Etwa alles vom Arbeitgeber, von der Kranken-, Pflege- und der Rentenversicherung, von Banken und vielen mehr. Auch die Angaben zu Ihrem Kurzarbeitergeld landen beim Finanzamt. Kurz gesagt werden dann diese Daten mit Ihren in der verkürzten Steuererklärung zusammengebracht. Und das war es auch schon. 

Warum ein verifiziertes PayPal-Konto?

Nun, das Finanzamt – und auch Sie – müssen natürlich wissen, ob wirklich SIE die Steuererklärung abgeschickt haben. Und dafür ist der Weg über ein verifiziertes PayPal-Konto der mit Abstand schnellste und entspannteste Weg. Denn während des Zahlungsprozesses wird in diesem Fall gleichzeitig innerhalb weniger Sekunden Ihre Identität authentifiziert. Sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Und wann ist ein PayPal-Konto verifiziert? Nun, Sie müssen bei PayPal ein Bankkonto hinterlegt haben. Darauf überweist PayPal zwei minimale Beträge, die Sie dann in Ihrem PayPal-Konto eintragen müssen. Fertig. Das haben vermutlich viele ohnehin längst gemacht.
Wenn Sie das alles nicht wollen, wenden Sie sich bitte an unseren Support unter hilfe@smartsteuer.de. Dort erfahren Sie, wie Sie sich stattdessen verifizieren können.

Kann jede und jeder diese verkürzte Steuererklärung nutzen?

Zuerst: Für viele von Kurzarbeit Betroffene reicht unsere verkürzte 5-Minuten-Steuererklärung tatsächlich völlig aus. Aber: Einige werden nach der Beantwortung der acht Ja-Nein-Fragen einen Hinweis bekommen. Genau genommen gibt es davon zwei: 

  • „Hoppla, Ihr Steuerfall ist etwas umfangreicher…“: Dann braucht das Finanzamt definitiv zusätzliche Angaben, die verkürzte Erklärung reicht nicht. Für Sie heißt das: Sie wechseln zur erweiterten Steuererklärung von smartsteuer, für die Sie in der Regel auch nur rund eine halbe Stunde brauchen. Bei Abgabe zahlen Sie 34,99 € – und können für diesen Preis bis zu fünf Steuererklärungen (also auch für Freunde und Familie) abgeben.
  •  „Super, Sie können noch mehr Geld rausholen!“: Hier können Sie bei der verkürzten Steuererklärung bleiben – aber das wäre nicht clever. Denn ziemlich sicher könnten Sie mit der erweiterten Steuererklärung mehr Geld rausholen. Weshalb unsere klare Empfehlung an dieser Stelle lautet: Nutzen Sie die erweiterte Version. Die dauert zwar etwas länger, ist aber auch in Interviewform mit einfachen Fragen und deshalb auch für Steuerlaien geeignet. Und die 34,99 € haben Sie auch schnell wieder raus, wenn Sie richtig was zum Absetzen haben. Nicht zu vergessen: Sie können für den Preis bis zu fünf Steuererklärungen abgeben.  

Generell gilt: Wenn Sie unsicher sind bei der Beantwortung der Fragen – oder nicht abschätzen können, welche Ausgaben zum Absetzen Sie hatten – dann entscheiden Sie sich für die erweiterte Steuererklärung. Da das größte Potenzial bei den Werbungskosten liegt, schauen Sie doch einfach mal in diesen Blogartikel rein.  

Was bedeutet das konkret für mich?
Wenn Sie 2020 in Kurzarbeit waren (und mehr als 410 € bekommen haben), müssen Sie bis Ende Juli 2021 eine Steuererklärung abgeben. Mit unserer verkürzten Steuererklärung bei Kurzarbeit sind Sie da schon in fünf Minuten durch. Dank der cleveren und einfachen Fragen verschenken Sie aber auch kein Geld. Denn wir empfehlen, wo es sich lohnen könnte, immer die erweiterte Steuererklärung

Geschrieben von:
Mandy Pank Mandy ist im Marketing tätig und immer darauf bedacht steuerliche Themen so einfach wie möglich aufzubereiten. Dabei hilft ihr natürlich auch ihr Hintergrund als Steuerfachangestellte. Sie versetzt sich gerne in die Lage der Kunden, um herauszufinden, wo der Schuh drückt. Doch auch für ihre Kollegen hat sie immer ein offenes Ohr und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
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