FAQ - Allgemeine Begriffe | smartsteuer

Allgemeine Begriffe

Was ist der Unterschied zwischen Identifikationsnummer und Steuernummer?

  • Ihre ab Geburt lebenslang gültige, persönliche und einzigartige Identifikationsnummer (Muster: 67 624 305 982, 11 Ziffern, meist einzugeben ohne Leerzeichen) finden Sie beispielsweise auf Ihrem letzten Steuerbescheid oder Ihrer Lohnsteuerbescheinigung und wird in Ihrer Einkommensteuererklärung angegeben.
  • Ihre Steuernummer bekommen Sie nur von Ihrem aktuell zuständigen Finanzamt, heutzutage meist nur noch bei Anmeldung von beispielsweise einem Gewerbe, bzw. einer Selbstständigkeit. Die Steuernummer kann sich nach einem Umzug in das Hoheitsgebiet eines anderen Finanzamts also ändern. Es sind aber noch Steuernummern aus alter Zeit in Umlauf, trotz fehlender Selbstständigkeit. Diese Steuernummer ist eigentlich nur einzutragen auf z.B. einer Einnahme-Überschussrechnung (EÜR).

Mehr Infos dazu unter Steuernummer und Identifikationsnummer.

Wer oder was ist der/die Steuerpflichtige?

  • Klassische Ehepartner: Der Steuerpflichtige ist bei klassischen Ehepartnern immer der Ehemann. Die Partnerin wird hier als Ehepartner bezeichnet.
  • Ledige/Unverheiratete: Hier ist die ledige oder geschiedene Person immer der Steuerpflichtige.
  • Gleichgeschlechtige Ehepartner: Wer im Alphabet ganz vorne steht mit dem Anfangsbuchstaben seines Nachnamens, der wird zum Steuerpflichtigen. Sind die Nachnamen gleich, entscheidet der Anfangsbuchstabe des Vornamen und sind diese auch gleich, dann wird der/die ältere Partner/Partnerin automatisch zum/zur Steuerpflichtigen.

Was ist die Abgabe nach ELSTER I und ELSTER II?

Laut Vorgaben der Finanzverwaltungen hat die Übermittlung der Steuererklärung online, also digital zu erfolgen. Steuererklärungen in Papierform werden nur noch in den seltensten Fällen zugelassen.

Es gibt in Deutschland also noch zwei Arten der Abgabe/Übermittlung:

  • Übermittlung per ELSTER I: Übermittlung des Mantelbogens, Ausdruck & Unterschrift nebst Nachweisen müssen aber noch persönlich oder postalisch erfolgen.
  • Übermittlung per ELSTER II: Komplett digitale Abgabe ohne Belege (die aber noch nachgefordert werden können). Voraussetzung hierfür ist eine Authentifizierung Ihrer Person über unseren Dienstleister WebID, yes ® oder bei Bezahlung per PayPal-Konto (hier übernehmen wir die bereits erfolgte Authentifizierung von PayPal, wenn Sie beispielsweise eine Kontoverbingung dort hinterlegt haben).

Was ist ein Transferticket?

Ein Transferticket wird als Beweis der erfolgreichen und vollständigen elektronischen Übermittlung von den Finanzverwaltungen als Antwort übermittelt und in Ihrer abgegebenen Steuererklärung unter “Ziel“, bzw. seit 2019 auch in Ihrem Benutzerprofil angezeigt.

Dieses Transferticket finden Sie ebenfalls auf der Kopie für Ihre Akten am linken oberen Rand. Mit diesem Transferticket ist die interne IT-Abteilung (nicht der/die einzelne Sachbearbeiter/in) Ihres Finanzamts in der Lage, bei angeblichen Übertragungsproblemen Ihre komplette Steuererklärung in deren Systemen zu finden. Es gab übrigens in Deutschland noch keinen Fall einer verschwundenen Steuererklärung, wenn ein Transferticket als Nachweis der Übermittlung von der Finanzverwaltung vergeben wurde.

Was ist der Belegabruf (vorausgefüllte Steuererklärung oder kurz VaSt)?

Der sogenannten Belegabruf oder Abruf von Bescheinigungen ist ein kostenloser Service der deutschen Steuerverwaltungen. Hierbei werden die einzelnen Bescheinigungen der teilnehmenden Unternehmen elektronisch bei den Finanzämtern hinterlegt und können von den Steuerzahlern nach Antragstellung und Freischaltung durch die Finanzverwaltungen mit wenigen Klicks in die Steuererklärung übernommen werden.

Mögliche Bescheinigungen:

  • Lohnsteuerbescheinigungen des Arbeitgebers
  • Lohnersatzleistungen
  • Bescheinigungen über Rentenleistungen
  • Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherungen,
  • Vorsorgeaufwendungen (z. B. Riester- oder Rürup-Verträge)
  • etc.

Die beteiligten Unternehmen haben Zeit und Frist, die betreffenden Belegdaten bis zum 28.02. des aktuellen Jahres für das letzte Steuerjahr zu hinterlegen. Die Finanzämter selbst fangen erst ab ca. Mitte März an, elektronische Steuererklärungen des Vorjahres zu bearbeiten. Ein Belegdatenimport macht zukünftig also evtl. weniger Sinn vor dem 01.03. des aktuellen Jahres für das letzte Steuerjahr.

Was ist der Unterschied zwischen Freischaltcode und Abrufcode?

Wenn Sie nach ca. 5-14 Tagen einen sogenannten Freischaltcode (Muster: XXXX-XXXX-XXXX) zugeschickt bekommen, können Sie mit diesem direkt über Ihren gestellten Antrag bei smartsteuer den Belegabruf freischalten. Ab spätestens dem nächsten Morgen können mögliche Belege importiert werden.

Wenn Sie einen sogenannten Abrufcode (Muster: XXXXX-XXXXX) zugeschickt bekommen, dann haben Sie ein ELSTER-Konto und müssen smartsteuer direkt in Ihrem ELSTER-Konto für den Belegabruf freischalten. Danach reicht ein Klick im smartsteuer-Konto auf den Button “Freischalten” auf Ihrem dort hinterlegten Antrag und spätestens ab dem nächsten Morgen können mögliche Belege importiert werden.

Pfad im ELSTER-Konto nach dem Login: „Mein ELSTER > Formulare & Leistungen > Bescheinigungen verwalten > Bescheinigungen anderer Personen“

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