Selbständige, Freiberufler, Gewerbetreibende & Co: Was ist zu berücksichtigen?

Selbständige, Freiberufler, Gewerbetreibende & Co haben stark unter der Corona-Pandemie gelitten. »Corona in der Steuererklärung« bedeutet, dass Sie auch Corona-Hilfen angeben müssen.

Corona-Hilfen – Berechtigte

Der Bund hat verschiedene Hilfen für:

  • kleine und mittelständische Unternehmen,
  • Vereine,
  • Soloselbstständige und
  • Angehörige der freien Berufe

zur Verfügung gestellt.

Corona-Hilfen

Zu diesen Hilfen zählen:

  • Soforthilfen – Um die Zahlungsfähigkeit zu erhalten können die Berechtigten eine Einmalzahlung für drei Monate beantragen – Höhe von maximal 9.000 € bis zu 15.000 €.
  • Überbrückungshilfen I – Das ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen. Hierbei geht es um die Deckung der Fixkosten. (Juni bis August 2020)
  • Überbrückungshilfen II – Das ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen. Hierbei geht es um die Deckung der Fixkosten. (September bis Dezember 2020).
  • Novemberhilfe – Hier geht es um die Anzahl der Wochen, in denen der Betrieb im November geschlossen war. Für jede Woche werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt.
  • Dezemberhilfe – Hier geht es um die Anzahl der Wochen, in denen der Betrieb im Dezember geschlossen war. Für jede Woche werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im Dezember 2019 gewährt. Es ist die Verlängerung der Dezemberhilfe.
  • Überbrückungshilfe III – Berechtigte können Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten in den Monaten Neustarthilfe von Januar bis Juni erhalten. Voraussetzung ist ein Umsatzrückgang von mehr als 30 %.
  • Neustarthilfe – Extra für Solo-Selbstständige geschaffenes Angebot. Das Angebot gilt für von Januar bis Juni 2021. Verlängert für Juli bis September 2021. (Neustarthilfe Plus)
  • Überbrückungshilfe III Plus – diese ist eine Erweiterung der Überbrückungshilfe III.  Sie gilt für den Zeitraum Juli bis September 2021.

 

Die Hilfen gelten als steuerpflichtige Betriebseinnahmen. Diese müssen Sie in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (»EÜR«) eintragen.

 

Eine Rückzahlung von erhaltenen Hilfen tragen Sie ebenfalls ein:

 

Senkung der Umsatzsteuer

Vom 01.07. bis zum 31.12.2020 gilt eine niedrigere Mehrwertsteuer. Der reguläre Steuersatz sinkt von 19 auf 16 Prozent, der ermäßigte von 7 auf 5 Prozent.

Ab dem 01.01.2021 gelten wieder die Regelsteuersätze von 19 und 7 Prozent.

Bei Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz 7 %. Davon ausgenommen sind Getränke. Diese Regel gilt jedoch nur für die erste Jahreshälfte.

Insolvenz

Die Insolvenzantragsfrist wurde verlängert.  Die Insolvenzaussetzung gilt nun bis zum 30.04.2021.

Hilfe & Technischer Support

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