Beiträge an Berufsverbände/-haftpflicht

Denn mittlerweile hat sich der Bundesfinanzhof schon in drei Urteilen mit dieser Problematik beschäftigt: Dabei ging es um die

* Beiträge für die Mitgliedschaft einer angestellten Rechtsanwältin im Deutschen Anwaltverein,

* Beiträge zur Berufshaftpflichtversicherung einer Rechtsanwältin und

* Beiträge zu den Berufskammern für Geschäftsführer einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft.

In allen drei Fällen hatte jeweils der Arbeitgeber die Beiträge für seinen Arbeitnehmer übernommen. Alle drei Arbeitgeber hatten diese Beiträge nicht als Arbeitslohn beurteilt und daher keine Lohnsteuer abgezogen. Zu Unrecht, wie der Bundesfinanzhof bestätigt hat. Nach Ansicht der Richter tritt in solchen Fällen das eigenbetriebliche Interesse gegenüber dem Interesse des Arbeitnehmers an der Übernahme der Beiträge in den Hintergrund.

Tipp: Wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber „etwas Gutes tun“ will (sprich: steuer- und sozialversicherungsrechtliche Abgaben vermeiden will), sollte er lieber steuerfreie Zuwendungen an den Arbeitnehmer leisten.

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