Was bedeutet ortsübliche Miete?

Jeder Mietzins innerhalb der Mietpreisspanne kommt damit als ortsübliche Miete in Betracht. Die Finanzämter wenden diese Grundsätze jetzt aus Vereinfachungsgründen auch bei der verbilligten Vermietung von Wohnungen (z. B. an Familienmitglieder) an.

Tipps: Das führt dazu, dass Sie sich innerhalb der Mietpreisspanne auch am niedrigsten Wert orientieren können. Gibt es für Ihre Kommune keinen Mietspiegel, wird das Finanzamt weiter vom ortsüblichen Mittelwert einer vergleichbaren Wohnung ausgehen.

Bei verbilligter Vermietung einer Wohnung sind steuerrechtlich prozentuale Grenzen zu beachten. Ab 2012 beträgt der Prozentsatz 66 %. Wird mehr als 66 % der ortsüblichen Miete gezahlt, gilt die Vermietung als vollentgeltlich und ermöglicht den vollen Werbungskostenabzug. Die bis 2011 vom Vermieter aufwändig zu erstellende Totalüberschussprognose entfällt.

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