06.12.2016 · smart leben ·

So senken Sie Ihre Strom- und Heizkosten – unsere 12 Tipps

Die Tage werden kürzer und das Wetter rapide schlechter. Wie schön ist es dann, aus der ungemütlichen Dunkelheit in die sprichwörtliche gute – und vor allem warme und helle – Stube nach Hause zu kommen. Doch bei steigenden Energiepreisen kann das schnell ein teurer Spaß werden. Deshalb haben wir hier 12 Tipps zusammengetragen, die Ihnen helfen können, ihre Strom- und Heizkosten zu senken.

Uns ist natürlich bewusst, dass eine solche Liste erstens nie vollständig sein kann, zweitens bestimmt einige der Ratschläge vielen bekannt sind und drittens einige Leserinnen und Leser wenigstens ein paar Tipps längst in der Praxis verwenden. Ihnen allen sei zugerufen: Lesen Sie sich unsere Hinweise trotzdem durch. Und: Wenn Ihr ultimativer Tipp nicht dabei ist, schreiben Sie Ihn als Kommentar unter den Blogbeitrag.
Aber nun zu unseren Ratschlägen, zuerst von 1 bis 7 für die Stromkosten, dann von 8 bis 12 für die Heizkosten.

Tipp 1: Wechseln Sie jedes Jahr den Stromanbieter

In der Regel locken diese mit Rabatten für Neukunden („Boni“), die man jedes Jahr mitnehmen kann. Wie das genau funktioniert und was Sie beachten müssen, lesen Sie in unserem Blogbeitrag „Sparen Sie bares Geld mit dem Wechsel des Stromanbieters

Tipp 2: Sagen Sie Goodbye zum Standby

Viele elektrische Geräte wie Fernseher, Drucker und Stereoanlage sind nicht wirklich aus, sondern nur im Standby-Modus. Sie verbrauchen jedes für sich zwar nur wenig Strom, aber im Laufe eines Jahres kommt einiges zusammen. Zu empfehlen sind hier Steckdosenleisten, die per Kippschalter alle eingesteckten Geräte tatsächlich stromlos stellen.

Tipp 3: Setzen Sie moderne Lampen ein

Die guten alten Glühbirnen sind zwar mittlerweile fast gänzlich vom Markt verschwunden, doch auch bei den Nachfolgern gibt es erhebliche Unterschiede im Stromverbrauch. LED-Lampen sind zur Zeit das Maß aller Dinge, eine Investition darin haben Sie oft schon innerhalb eines Jahres wieder drin, und danach geht das Sparen erst richtig los. Zusatz-Tipp: Machen Sie das Licht immer aus, wenn Sie nicht im Raum sind.

Tipp 4: Kaufen und nutzen Sie Elektrogroßgeräte mit Bedacht

Kühl- und Gefrierschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine und eventuell auch noch ein Trockner: mit allen lässt sich prima Strom einsparen. Kaufen Sie keine überdimensionierten Geräte für einen Zweipersonenhaushalt, also etwa keine Kühl- und Gefrierkombi, die auch in einer US-amerikanischen Fernsehserie auftauchen könnte. Kaufen Sie energieeffiziente Geräte und nutzen Sie wenn möglich Öko-Programme, die verbrauchen am wenigsten Strom.

Tipp 5: Kochen, Backen und Braten mit dem Elektroherd

Jede Hausfrau und jeder Hausmann weiß es eigentlich, aber machen Sie es auch? Also: Kochen Sie immer mit Deckel, verzichten Sie, wenn es möglich ist, auf das Vorheizen des Backofens. Nutzen Sie die Restwärme und stellen den Ofen oder die Herdplatten ein paar Minuten früher ab.

Tipp 6: Nutzen Sie einen Wasserkocher

Es geht schneller, ist bequemer und verbraucht weniger Strom: Machen Sie Ihr Wasser mit einem Wasserkocher statt eines Topfes auf dem Herd warm.

Tipp 7: Energiesparmodus am Computer

Alle Computer und Notebooks bieten in ihren Betriebssystemen einen Modus zum Energiesparen. Dadurch schaltet sich der Bildschirm schneller ab oder der PC geht eher in einen Ruhezustand, in dem er deutlich weniger Strom verbraucht. Beim Schreibtischcomputer macht sich das sofort bemerkbar, beim Notebook dadurch, dass Sie es weniger aufladen müssen.

Tipp 8: Drehen Sie die Temperatur etwas runter

Wir wissen, dass das Wärmeempfinden der Familienmitglieder durchaus sehr unterschiedlich sein kann. Aber probieren Sie doch einfach, die Temperatur um ein Grad zu senken in den Räumen. Vielleicht fällt es ja keinem groß auf – und Sie können nach Expertenschätzungen 50 bis 100 Euro pro Jahr sparen.

Tipp 9: Stoßlüften ist kein Mythos!

Wer immer Ihnen sagt, dass Stoßlüften Quatsch ist: Er oder sie sind im Unrecht. Das Portal co2online empfiehlt bei Anwesenheit vier Mal am Tag zu lüften. Im November zehn Minuten, von Dezember bis Februar reichen schon 5 Minuten. Im März dann wieder zehn Minuten. Drosseln Sie während des Lüftens unbedingt die Heizung. Sorgen Sie, wenn möglich für Durchzug. 100 und mehr Euro sind drin, wenn sie vom angekippten Fenster auf Stoßlüften umstellen.

Tipp 10: Freiheit für die Heizkörper

Das ist kurz erklärt: Hängen zum Beispiel Gardinen vorm Heizkörper oder steht gar ein Sofa, Regal oder Schrank direkt davor, wird es nicht so warm wie gewünscht. Die Folge: Die Heizung wird hoch gedreht, der Verbrauch und die Kosten steigen.

Tipp 11: Entlüften der Heizkörper

Gehört hat das Gluckern in der Heizung wohl fast jeder schon mal. Dabei handelt es sich um Luftblasen, wodurch die Heizkörper nicht richtig warm werden. Entlüften Sie die Heizkörper deshalb unbedingt vor Beginn der Heizperiode – und danach alle paar Wochen wieder. Sie brauchen dafür nur einen Vierkantschlüssel und ein kleines Behältnis, um austretendes Wasser aufzufangen.

Tipp 12: Programmierbare Thermostatventile

Nicht jeder denkt tagtäglich daran, die Temperatur in den verschiedenen Räumen gegebenenfalls etwas zu drosseln, wenn man nicht da ist oder schläft. Zudem lassen einige die Heizung lieber in der ganzen Nacht laufen, damit es am Morgen schön warm ist. Programmierbare Thermostatventile können die Temperatur für vorgegebene Zeiträume regeln. Ihre Anschaffung ist aber nicht ganz billig, so dass sich die Anschaffungskosten eher im zweiten oder dritten Jahr wirklich rechnen.

War was für Sie dabei? Was fehlt? Schreiben Sie es uns bitte als Kommentar.  

Theresa Voigt Geschrieben von:

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