22.11.2016 · smart steuern ·

7 oder 19 % Mehrwertsteuer?

Wir zahlen sie so gut wie jeden Tag. Fast immer, wenn wir etwas einkaufen, steht auf dem Kassenzettel die Mehrwertsteuer. Mal sind es 7, mal 19 Prozent, in ganz selten Fällen wie dem Briefporto gibt es keine Mehrwertsteuer in Deutschland. Und warum ist das manchmal so komplett unlogisch? Tiernahrung – 7 Prozent, Babynahrung – 19 Prozent. Tee und Kaffee – 7 Prozent, Mineralwasser 19 Prozent. Ganz ehrlich: wir versuchen, der Sache mit der Mehrwertsteuer auf den Grund zu gehen. Aber alles erklären können wir bei diesen Beispielen auch nicht…  

Gab es die Mehrwertsteuer schon immer?

Hätten Sie es gewusst? Die Mehrwertsteuer gibt es in Deutschland erst seit 1968. Die Gründungsväter der Steuer führten damals auch gleich zwei Steuersätze ein. Den Regelsatz von 10 Prozent und den ermäßigten Steuersatz von 5 Prozent.  Diese Werte stiegen über die Jahre immer wieder mal an. Die jetzigen 19 Prozent haben wir in Deutschland seit dem 1. Januar 2007, die 7 Prozent sogar schon seit dem 1. Juli 1983.  Zudem gibt es Umsätze, die von der Umsatzsteuer befreit sind, die Details stehen im Umsatzsteuergesetz in § 4. Das soll uns heute aber nicht interessieren. Auch nicht, warum aus dem Regelsatz von damals 10 heute 19 Prozent und aus dem ermäßigten Steuersatz von 5 mittlerweile 7 Prozent geworden sind.
Nein, es geht darum, warum es überhaupt zwei Steuersätze gibt. Die Antwort ist prinzipiell einfach: Es ging darum, dass der Grundbedarf erschwinglich bleiben sollte und keiner, salopp gesagt, wegen der Mehrwertsteuer in den Ruin getrieben wird oder sich nichts mehr zu essen kaufen kann. Doch was gehört zum Grundbedarf, zur Grundversorgung? Daran scheiden sich die Geister – und sie scheiden sich im Laufe der Jahrzehnte immer mehr.

Was läuft prinzipiell unter 7 Prozent?

Grob gesagt zählen Sport und Kultur dazu. Das bedeutet zum Beispiel die ermäßigte Mehrwertsteuer auf Eintrittskarten ins Stadion, Kino oder Theater. Auch Zeitungen, Zeitschriften und Bücher haben nur 7 Prozent. Hinzu kommt der öffentliche Nahverkehr in einem 50-Kilometer-Radius mit Bussen, Zügen, Straßenbahn und sogar Taxi. Soweit – so gut.

Jetzt kommen die wirklich heiklen Dinge. Denn was gehört zum Grundbedarf bei Lebensmitteln und andere Konsumgütern?
Dazu reichen schon keine einfachen Gesetze mehr, in mehreren Anhängen des Umsatzsteuergesetzes gibt es entsprechende Listen. Wenn Sie mal gar nichts zu tun haben, können Sie zum Beispiel diese Liste mal studieren.
Nun ist es schon so, dass absolute Grundnahrungsmittel tatsächlich dem ermäßigten Steuersatz unterliegen. Brot, Butter und Milch haben 7 Prozent. Doch bei der Milch fängt es schon an, für Sojamilch werden 19 Prozent fällig. Kartoffeln – 7 Prozent, Süßkartoffeln – 19 Prozent. Äpfel – 7 Prozent,  Apfelsaft – 19 Prozent. Froschschenkel, Wachteleier, frische Trüffel mögen für den ein oder anderen nach Luxus klingen. Im Mehrwertsteuer-Deutsch aber nicht, denn da sind sie Grundbedarf, 7 Prozent. Das galt früher auch für ein Reitpferd. Hier lautete die Begründung angeblich, dass man das Tier ja schließlich auch essen könne. Wer nicht gut sehen kann, zahlt bei einer Brille 19 Prozent. Wer schlecht hören kann, zahlt für ein Hörgerät 7 Prozent. Sagen Sie bei Ihrer Bestellung bei Mc Donald’s & Co „Zum Mitnehmen!“, sind im Preis nur 7 Prozent Mehrwertsteuer drin. Bei „Für hier!“ aber 19 Prozent. Als Kunde zahlen Sie natürlich den gleichen Preis…
Die Liste lässt sich nahezu beliebig verlängern. Und wie schon oben angekündigt: Es lässt sich bei weitem nicht alles ansatzweise logisch erklären.    

Lässt sich dieser Dschungel nicht lichten?

Immer wieder kommen von irgendwoher Forderungen, die Mehrwertsteuer zu reformieren. Aber das ist bisher immer im Sande verlaufen. Warum?
Nun, die einfachste Lösung, den ermäßigten Steuersatz einfach abzuschaffen, würde tatsächlich bei Leuten, die wirklich jeden Euro zweimal umdrehen müssen, einen kleinen Krater in der Haushaltskasse reißen.
Bliebe also nur eine gründliche Überarbeitung. Doch dabei dürfte eigentlich nur eines passieren. Es würden noch weitere Ausnahmen dazu kommen, aber recht sicher kaum Ausnahmen vom Regelsatz abgeschafft werden. Denn hinter den Ausnahmen steckt nicht immer Logik, sondern oft Interessen, die mit guter Lobbyarbeit durchgesetzt wurden. So schaffte es die Hotelbranche vor ein paar Jahren, den Satz für die reine Übernachtung, also die Beherbung, von 19 auf 7 Prozent zu drücken. Naja, das Frühstück hat immer noch 19 Prozent.
Und wie in diesem Beispiel würden sich die Betroffenen natürlich lautstark beschweren, wenn ausgerechnet ihre steuerliche Vergünstigung entfallen sollte.
Für den Staat hieße das: mehr Ausnahmen heißt mehr ermäßigter Steuersatz – und das heißt weniger Steuereinnahmen. Und das findet vermutlich kaum ein Staat gut…

Wie berechnet sich die Mehrwertsteuer?

Ja, werden Sie sagen, warum soll ich die Mehrwertsteuer überhaupt berechnen. Ich kann es ja eh nicht ändern. Aber es kann eben doch hilfreich sein.
Nehmen wir die gerade erwähnten Beispiele mal her. Sie kaufen eine Packung Tampons für 4,99 Euro. Wie viel Mehrwertsteuer steckt da heute (19 Prozent) drin, wie viel im nächsten Jahr (7 Prozent)? Hier greift, wer erinnert sich noch, der legendäre Dreisatz. 4,99 Euro entspricht aktuell 100+19=119 Prozent. Wie viel sind dann 19 Prozent? Wir rechnen 4,99 Euro durch 119 mal 19. Macht rund 0,80 Euro.
Der Nettopreis beträgt bei den Tampons also 4,19 Euro (4,99-0,80 Euro). Setzt man hier 7 Prozent Mehrwertsteuer an, muss man einfach nur 4,19 Euro mal 107 Prozent rechnen, die Tampons kosten dann nur noch rund 4,48 Euro. Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes bringt bei einem solchen Kauf also schon mal 51 Cent! Auf lange Sicht sparen Sie durch diese Mehrwertsteuersenkung mehrere hundert Euro.
Noch deutlicher wird das bei einer Bahnfahrkarte. Kostet die aktuell zum Beispiel 60 Euro, sind es (nach den gleichen Rechenschritten wie eben) im Jahr 2020 nur noch 53,95 Euro, also etwas über 6 Euro gespart. Generell lautet die Faustregel. Sinkt der Mehrwertsteuersatz von 19 auf 7 Prozent, kostet das Produkt ungefähr 10 Prozent weniger.

Mehr zum chaotischen Mehrwertsteuer-System erfahren Sie in unserem Video:

Wie viel nimmt Deutschland mit der Mehrwertsteuer ein?

Allein aus der Mehrwertsteuer konnte sich der Staat im Jahr 2018 über rund 175 Milliarden Euro freuen. 20 Jahre zuvor waren es nur 104 Milliarden Euro.
In den staatlichen Statistiken steht dann oft auch Umsatz- statt Mehrwertsteuer, aber was es damit auf sich hat, erklären wir weiter unten. Es gibt aber noch eine zweite Steuer vom Umsatz, das ist die Einfuhrumsatzsteuer. Die wird erhoben bei der Einfuhr von Waren aus anderen Ländern und spült auch noch mal knapp 60 Milliarden Euro in die Staatskasse.

Wie hoch ist der Mehrwertsteuersatz in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern?

Oft wird ja gesagt, dass in Deutschland die Steuern besonders hoch sind. Zumindest bei der Mehrwertsteuer ist das nicht der Fall, zumindest im Maßstab der EU. Denn meist liegt der normale Steuersatz bei mehr als 20 Prozent, 27 Prozent in Ungarn, 25 Prozent in Schweden, Dänemark und Kroatien. Weniger haben nur (mit Ausnahme einiger Inseln, die Teil eines Landes sind) Luxemburg mit 17 und Malta mit 18 Prozent. Auch beim ermäßigten Steuersatz liegen wir nicht so schlecht.

Natürlich gibt es weltweit gesehen auch Länder, wo die Mehrwertsteuer im einstelligen Bereich liegt. Die Schweiz und Liechtenstein etwa in Europa, aber auch in den USA liegt die „Tax“ unter 10 Prozent. Dort gibt es aber ein anderes Phänomen: Die Bundesstaaten bestimmen, wie hoch die Mehrwertsteuer ist. Die Preise in den Läden sind immer ohne Mehrwertsteuer ausgepreist. Wenn Sie also was für 9,99 Dollar sehen, kommt dann an der Kasse immer noch die Tax oben drauf, in New York zur Zeit 8,49 Prozent. In den bevölkerungsreichsten Staaten sind die Sätze 17 und 13 Prozent in China und zwischen 28 und 5 Prozent in Indien.

Zusammenfassung: Für die Grundversorgung nötige Dinge sollen dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von derzeit 7 Prozent unterliegen. Aus dieser guten Idee ist im Laufe der Jahre ein undurchsichtiger Steuerdschungel geworden, der sich kaum noch lichten lässt.      

Franziska Zachert Geschrieben von:

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LETZTE BEITRÄGE

Bisherige Kommentare (Selber ein Kommentar hinterlassen)

  • Avatar Carsten sagt:

    Soweit ich weiß, ist der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Pferde bereits seit 2012 abgeschafft.

    https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Ab-Juli-19-Mehrwertsteuer-auf-alle-Pferde-787964.html

    Oder ist das wieder revidiert worden? Kann ich mich auf die anderen Sätze verlassen?

    MFG
    Carsten Buchholz

  • Stefan Heine Stefan Heine sagt:

    Hallo Herr Buchholz,

    Sie haben Recht: Reit-, Spring- und Dressurpferde dienen in erster Linie der Ausübung des Sports oder der Freizeitgestaltung. In der Landwirtschaft werden Pferde heute kaum noch eingesetzt. Auch als Schlachtvieh haben Pferde nur eine ganz untergeordnete Bedeutung. Dementsprechend hatte die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet, das alle Pferde in die Steuerermäßigung einbezog. Der EuGH ist der Argumentation der EU-Kommission gefolgt. Aus diesem Grund ist die Steuerermäßigung für die Lieferung von Pferden entfallen.

  • Avatar nicole sagt:

    hallo vielleicht können sie mir sagen wie viel prozent mwst man bei mitgebseltütchen die ausschließlich mit süßwaren gefüllt sind nimmt

    danke im voraus
    mfg nicole

  • Stefan Heine Stefan Heine sagt:

    Hallo Nicole,

    einen Einzelfall muss man sich immer genau ansehen, aus der Ferne lässt sich dies leider nicht beurteilen.

  • Avatar Jule sagt:

    Damenhygieneartikel sind wohl Luxus und werden mit 19% besteuert. Wir könnten ja einfach drauf verzichten und „laufen lassen“.

  • Avatar Martin Goergen sagt:

    Hallo,
    wie ist es mit der MwSt. auf Mineralien, gehören Opale zu der Kategorie Edelsteine oder Mineralien oder gibt es da keinen Unterschied?
    Schöne Grüße

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Opale werden nicht anders behandelt.

  • Avatar Max sagt:

    Auf Eintrittskarten für Musikveranstaltungen werden 7 Prozent MWSt erhoben. Welchen MWSt Satz (7 oder 19%) sollte die Rechnung des dort auftretenden Musikers enthalten, die er dem Veranstalter schickt? Danke & BG, Max

  • Avatar joachim erdmann sagt:

    Also ist mineralwasser doch ein grundlebensmittel,und warum volle Mehrwertsteuer?

  • Stefan Heine Stefan Heine sagt:

    Guten Morgen,

    es ist wirklich kompliziert und kaum erklärbar weshalb Mineralwasser mit 19% und Trinkwasser aus der Leitung mit 7% besteuer wird.

    Die damalige Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Barbara Hendricks hatte auf eine Anfrage geantwortet:

    Die Entscheidung, Getränke bis auf wenige Ausnahmen mit dem vollen Steuersatz zu belegen, wurde bewusst getroffen, da der Grundbedarf an Getränken mit ermäßigt besteuertem Leitungswasser, Milch und bestimmten Milchmischgetränken gedeckt werden kann. Die Anwendung eines ermäßigten Steuersatzes für die Lieferung von Mineralwasser wäre nach EU-Recht zwar möglich, hätte aber ganz erhebliche Steuerausfälle zur Folge. Diese wären haushaltspolitisch nicht zu vertreten, da sie die weitere Konsolidierung der öffentlichen Haushalte gefährden würden.

    Die Umsatzsteuer ist zudem nur ein Bestandteil der Kosten, die im Bereich des Lebensmittelhandels anfallen. Die Weitergabe einer Umsatzsteuerersparnis durch Anwendung eines ermäßigten Steuersatzes an die Kunden könnte nicht sichergestellt werden.

  • Avatar Eveline sagt:

    Wo steht, dass Babynahrung 19 % MWSt unterliegt?
    Bitte Quelle nennen

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Im §12 UStG steht, dass grundsätzlich alle Waren mit 19% besteuert werden. Welche Ausnahmen gelten, regelt ein ausführlicher Anhang, in dem Babynahrung nicht genannt und daher auch nicht ermäßigt ist.
    http://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/anlage_2.html

  • Avatar Beate sagt:

    Warum kann Volkswille das nicht ändern.wer Hunde liebt zahlt auch 19% für Futter.aber Babywindeln mit 19% das ist die Höhe. Ein Wunder,das es noch Babys gibt.

  • Avatar Dana March sagt:

    Hallo, ich habe ein kleines Pilates – ,Yogastudio mit max.5 Plätzen. Und ich gebe nur 3 Stunden in der Woche.
    Wie hoch muss die Mehrwertsteuer sein?
    vielen Dank.
    Dana

  • Stefan Heine Stefan Heine sagt:

    Hallo Dana,
    das können und dürfen wir leider nicht beurteilen.

  • Avatar Barbara Erdmann sagt:

    Warum wird Strom mit etlichen hohen Steuern belastet und nicht mit 7 Prozent, denn Strom gehört zum Grundbedarf

  • Avatar Carsten sagt:

    Warum oder?

    Eigentlich wäre die Bereinigung des MwSt. Chaos wohl eine einfache Sache. Ich würde ohne Ausnahme EINEN MwSt.-Satz festlegen, der natürlich etwas unter 19% liegt und gut wäre.

    Wenn wir uns anschauen, welcher Aufwand (siehe als Beispiel: Pferde und das Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland durch die EU Kommission) durch diese gut gemeinte, aber schlecht umgesetzte Vergünstigung entsteht – so könnte wohl einiges an realem Aufwand eingespart werden – hoch dotierte EU Parlamentarier und Politiker könnten sich wichtigeren Aufgaben widmen. Ein erster Schritt in Richtung Entbürokratisierung und Steuervereinfachung.

    Und ja: die Grundversorgung wird dadurch etwas teurer – ich bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich durchschlägt.

    Als Beispiel: irgendwann wurden Hotelübernachtungen auf 7% reduziert. Ich wage zu bezweifeln, ob das beim „Verbraucher“ eine Rolle spielte. Die 12% hat der Hotelier behalten – oder? Anderes Beispiel: Fastfood ist mit Sicherheit so kalkuliert, dass der Brutto-Preis mit 19% eine gute Marge abdeckt. Wer den Burger mitnimmt, „schenkt“ der Kette 12% (abzüglich Papiertüte). Der reduzierte MwSt.-Satz hat für den Verbraucher keine Bedeutung.

    Betrachen wir mal den Brotpreis. Laut Statista im Jahr 2007 1kg = 1,94 Euro – Im Jahr 2016: 2,43 Euro – knapp 25% Aufschlag in 7 Jahren.

    2016 kostet das Brot also netto 2,26 – bei 7% MwSt. kommen also 17 Cent Steuer drauf
    Gäbe es einen einheitlichen MwSt. Satz von sagen wir 16%, wäre der Steuer-Aufschlag bei 26 Cent. Das Brot wäre also 9 Cent teurer (dafür wären bemängelte – im übrigen überwiegend hochpreisigere Produkte wie etwa Windeln, Hygieneartikel, Strom etc. steuerlich günstiger als heute).

    Was ich sagen will: Handel & Dienstleistungsbranche drehen sich ihre Preise eh zurecht – der zugrundeliegende MwSt. Satz ist da häufig im Bezug auf den Preis nicht das Zünglein an der Waage. So zumindest meine Einschätzung und damit braucht es dann auch auch nur eine MwSt.

  • Avatar Julia sagt:

    Guten Tag, wie viel Mehrwertsteuer gibt es auf Schokolade? Ich meine die Premium-Schokolade.

  • Avatar Martin Potschka sagt:

    Was wäre wenn…

    Politiker mal schlau wären, dann würden Lebensmittel steuerfrei sein, und zwar alle die man im Lebensmittel Geschäft kauft. Alle anderen Dinge wie Hotel, früher mal sogar die Rennpferde vor allem der massenhaft in meinen Augen krankhafte Konsum von Handys, teuren Autos usw. könnte dann im Gegenzug mit einem deutlich höheren Satz aks 19 Prozent die gering und mittelverdiener massiv entlasten. Ob ich alle 10 Jahre für einen PKW dann ein paar tausend Euro teurer mehr oder für das Smartphone z. B. alle 5 Jahre mrhr zahlen müsste wäre mir egal, solange Reiche und solche welche ich als konsunkrank bezeichnen würde, wie z. B. (jährlich neues Handy, 20 Paar Schuhe im Jahr, reisen reisen reisen usw.) kräftig zur Kasse gebeten werden. Zur Folge wenn kein Konsum überdenken stattfindet, der Staat und wir, die genügsamen Bürger die mit den knappen Ressourcen schonend umgehen von den Steuer-Mehreinnahmen durch den erhöhten Steuersatz und dem Wegfall der 7 Prozent auf lebensmittel profitieren würden. Mich würde interessieren wie hoch die USt-Einnahmen auf reine Lebensmittel sind. Für mich wäre auch ein Restaurant besuch und Hotel mit 25 %USt ok. Silange essen zuhause endlich steuerfrei wäre.

  • Juliane Bunte Juliane Bunte sagt:

    Schokolade ist mit 7%, Genussmittel mit 19%.. Beim Kauf steht es auch auf dem Kassenzettel.


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