25.10.2026 · Allgemein · Lesezeit: 2 min

Anleitung: ERSTE Steuererklärung selber machen 2026

Viele lassen die Steuererklärung im ersten Berufsjahr einfach liegen, weil sie denken, es lohnt sich sowieso nicht. Gerade beim ersten Job kann das ein teurer Fehler sein. Wer mitten im Jahr startet, hat über die Lohnsteuer meist deutlich zu viel gezahlt und bekommt schnell vierstellige Beträge zurück.

Im Mittelpunkt steht die Frage, warum sich die erste Erklärung so oft lohnt.

Der Arbeitgeber zieht jeden Monat so viel Lohnsteuer ab, als würde man das ganze Jahr dieses Gehalt verdienen. Wer zum 1. Juli mit 3.500 € brutto in Steuerklasse I anfängt, zahlt bis Dezember fast 2.500 € Lohnsteuer, hat aber nur 21.000 € verdient und bleibt mit dem Grundfreibetrag von 12.096 € weit darunter. Rund 1.900 € gibt es zurück, allerdings nur mit Steuererklärung. Dazu kommen die Werbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 €: Bewerbungskosten, Umzug für den Job, Arbeitsweg, Laptop und Fachliteratur.

Das Video richtet sich an Berufseinsteiger nach Ausbildung oder Studium. Besonders wertvoll ist der oft vergessene Punkt rund um eine zweite Ausbildung: Kosten für einen Master nach dem Bachelor oder ein Studium nach abgeschlossener Lehre zählen als Werbungskosten und lassen sich als Verlust feststellen und in spätere Jahre vortragen, bis zu sieben Jahre rückwirkend. Wer nur einen Job in Steuerklasse I hat, muss meist nicht abgeben und hat vier Jahre Zeit. Zum Schluss zeigt das Video Schritt für Schritt, wie das Beispiel in der Online-Steuererklärung von smartsteuer aussieht.

Das lernst du im Video:

Verstehen, warum sich die erste Steuererklärung beim Einstieg mitten im Jahr lohnt Berechnen, wie aus zu viel gezahlter Lohnsteuer rund 1.900 € Erstattung werden Zusammenstellen, welche Unterlagen du für die erste Erklärung wirklich brauchst Nutzen, welche Werbungskosten über dem Pauschbetrag von 1.230 € zusätzlich zählen Absetzen, wie Bewerbungskosten, Umzug und Arbeitsweg berücksichtigt werden Erkennen, warum sich die Kosten einer zweiten Ausbildung als Verlustvortrag lohnen Beachten, welche Fristen für freiwillige und für verpflichtende Abgabe gelten Mitnehmen, wie das Beispiel Schritt für Schritt in smartsteuer eingetragen wird.

Wenn du Neuigkeiten zu erster Steuererklärung, Werbungskosten, Verlustvortrag, Berufseinstieg und weiteren Steuer- und Finanzthemen nicht verpassen willst, ist dieser Kanal dein verlässlicher Anlaufpunkt. Deine Steuererklärung erledigst du anschließend einfach und ohne Vorkenntnisse online mit smartsteuer.

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Steuern 𝘦𝘪𝘯𝘧𝘢𝘤𝘩 verstehen - nach diesem Prinzip schreibt Jana für smartsteuer. Nach ihrem Studium in Germanistik sammelte sie Erfahrungen als Freie Journalistin einer Tageszeitung, als TV-Redakteurin und als Werbetexterin. Seit 2023 unterstützt sie uns im Team dabei, das Thema Steuern spannend und verständlich aufzubereiten.
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