26.07.2019 · smart steuern ·

Unterlagen für die Steuererklärung – perfekt vorbereitet

Gut geplant ist halb gewonnen. Wohl fast alle kennen den Spruch. Doch wenn wir ganz ehrlich sind: Wir halten uns oft nicht dran. Und dann kann der Ärger groß sein: zum Beispiel bei der Steuererklärung. Denn da geht es um Ihr Geld! Lesen Sie deshalb alles über die Unterlagen zur Steuererklärung: perfekt vorbereitet und konzentriert durchgezogen.

Neues Datum – alte Probleme

Premiere für mich – und Premiere für viele Steuerzahler. Zum ersten Mal darf ich im Juli über die Unterlagen für die Steuererklärung schreiben und Ihnen Tipps geben. Zum ersten Mal dürfen aber auch Sie als „Pflichtabgeber“ ungestraft Ihre Steuererklärung noch im Juli ans Finanzamt schicken. Denn Sie haben erstmals Zeit bis zum 31. Juli – statt wie bisher bis zum 31. Mai. Alles zum Thema Frist bei der Steuererklärung finden Sie übrigens in diesem Blogbeitrag.
Aber, die grundlegenden Probleme bleiben für viele Steuerpflichtige gleich. Sie rücken eben nur zwei Monate nach hinten: Wie mach ich das am besten mit den Unterlagen zur Steuererklärung? Welche brauche ich wirklich? Was muss ich von Steuern wissen, wer oder was kann mir helfen? Zu all diesen Fragen und noch viel mehr liefern wir Ihnen hier die Antworten.

Bewahren Sie Ruhe – schaffen Sie Platz für die Unterlagen

Die Steuererklärung türmt sich für den ein oder anderen überlebensgroß vor einem auf. Ganz besonders, wenn der Stichtag direkt vor der Tür steht. Lassen Sie sich davon nicht nervös machen. Gehen Sie schrittweise vor und fangen Sie mit dem Termin an. Schauen Sie in den Kalender und reservieren Sie Zeit für die Steuer. Ja, es kann dumm laufen – und an dem Tag sind 35 Grad. Hilft aber nichts, sollte aber Motivation für nächstes Jahr sein, eine frühere Abgabe der Steuer anzuvisieren.

Wenn der Termin dann da ist, machen Sie sich zum Beispiel Ihr Lieblingsgetränk – vielleicht aus Gründen mit wenig oder gar keinem Alkohol. Setzen Sie sich an einen Tisch, je größer, desto besser. Denn dann können Sie sich besser ausbreiten mit Ihren Unterlagen zur Steuererklärung und kommen schnell vorwärts bei dem, was gleich kommt. Machen Sie sich – wenn gewünscht – Musik an. Unsere Empfehlung: die Spotify-Playlist von smartsteuer.
Das sind wirklich alles nur Vorschläge und Ideen. Jeder Mensch ist anders. Wichtig ist aber: Schaffen Sie sich eine gute Atmosphäre für die Steuer. Machen Sie am besten ein kleines Ritual daraus.

Unterlagen zur Steuererklärung – Ordnung ist das halbe Leben

Nicht stöhnen, wenn wir  schon wieder mit einem „halb…“ kommen. Aber wenn dieser flapsiger Spruch irgendwo zutrifft, dann bei der Steuer. Und ohne jemanden zu nahe treten zu wollen: der Großteil der Leute, die bis jetzt noch nicht ihre Steuer gemacht haben, müssen vor der Steuererklärung erstmal Ordnung ins Chaos bringen. Lassen Sie es sich gesagt sein: Diese Vorbereitung ist in der Regel auch schon der Großteil der Arbeit! Haben Sie alles an Unterlagen für die Steuererklärung beisammen, geht die eigentliche Steuererklärung vergleichsweise schnell von der Hand. Zumindest mit unserer Online-Lösung smartsteuer.

Bringen Sie System in die Unterlagen der Steuererklärung rein

Wenn es hier um Fußball ginge, würden wir jetzt drüber philosophieren, wie ein Trainer seiner Mannschaft in der Saisonvorbereitung ein Spielsystem beibringt. Das ist oft sehr kompliziert – und Außenstehende verstehen dann nur Bahnhof.

Ganz anders – völlig überraschend – bei der Steuer. Hier ist das System kinderleicht: Suchen Sie alle, und damit meine ich wirklich alle, möglichen Unterlagen für die Steuererklärung zusammen und ordnen Sie Quittungen, Belege, Rechnungen, Kontoauszüge und was Sie sonst noch so finden auf sieben Stapel. Welche das sind – sie erfahren es jetzt.

  1. Einnahmen: Mögen die Zahlen hier besonders groß sein. Es handelt sich um das Geld, das im vergangenen Jahr auf Ihrem Konto gelandet ist. Dazu gehören unter anderem die Lohnsteuerbescheinigung, Rentenbescheid, Elterngeld, Arbeitslosengeld, Krankengeld, Mieteinnahmen und Kapitaleinkünfte. Wenn Sie nicht genau wissen, ob eine bestimmte Einnahme zu versteuern ist – oder nicht, legen Sie die entsprechenden Unterlagen für die Steuererklärung erstmal mit auf den Einnahmen-Stapel. Mit unserer Online-Steuererklärung smartsteuer kommt dann schnell die Klärung. Bei den anderen sechs Stapeln dreht es sich dann um Ihre getätigten Ausgaben – die Ihnen oft Steuerersparnisse einbringen.
  2. Werbungskosten: Der Klassiker beim Absetzen. Hier geht es um alle Ausgaben, die irgendwas mit Ihrer Arbeit zu tun haben. Dazu gehören unter anderem Fahrtkosten („Entfernungspauschale“), Bewerbungskosten, Arbeitsmittel, Berufskleidung, Umzugskosten und vieles mehr. Ausführlicher können Sie das in diesem Blogbeitrag nachlesen. Achtung: Werbungskosten und das Sammeln der Unterlagen zur Steuererklärung „rentieren“ sich erst ab einem Betrag von mindestens 1.000 Euro. Denn es werden immer schon pauschal eben diese 1.000 Euro angesetzt bei der Steuerberechnung.
  3. Haushalt: Die sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen lassen sich prinzipiell zu 20 Prozent absetzen. Und bevor Sie jetzt sagen, ich habe gar kein Geld etwa für eine Reinigungskraft oder einen Maler, dann holen Sie jetzt Ihre Betriebskostenabrechnung für Ihre Wohnung – und legen diese auf den Stapel Nummer 3 der Unterlagen für die Steuererklärung. Denn: so mancher Posten auf dieser Abrechnung lässt sich absetzen. Welche das genau sind, fragt natürlich smartsteuer ab. Sie können das aber auch schon vorab hier nachlesen.
  4. Sonderausgaben: Hier gibt es für viele richtig was zu holen. Denn zu den Sonderausgaben zählen unter anderem die Beiträge für viele Versicherungen und die Altersvorsorge, dazu auch Spenden und Kirchensteuer.
  5. Außergewöhnliche Belastungen: Zugegeben, die hat bei weitem nicht jeder. Denn hier geht es zum Beispiel um Ausgaben für Krankheits- und Pflegekosten, die die Kasse nicht gezahlt hat oder um Unterhaltszahlungen an den Ex-Partner. Achtung: Hier gibt es erst ab einer gewissen Grenze („zumutbare Belastung“) eine Steuerersparnis. Mehr Infos in diesem Artikel. Unser Tipp: Sammeln Sie beim ersten Mal auf jeden Fall diese speziellen Ausgaben für die Unterlagen zur Steuererklärung.
  6. Kinder: Hier gilt das Gleiche wie in Punkt 5. Nicht jeder ist betroffen – aber es lässt sich schon ganz ordentlich was  bei der Steuer sparen, wenn man Ausgaben für Kinder hat. Dazu zählen unter anderem Kinderbetreuungskosten und Nachweise über Ausbildung oder Studium des Kindes. Mehr Infos hier.
  7. Sonstiges: Gerade, wenn Sie die Steuer zum ersten Mal machen, dürften Sie jetzt immer noch den ein oder anderen Beleg übrig haben. Weil Sie nicht sicher waren, wo er hin soll und ob er überhaupt eine Bedeutung für die Unterlagen zur Steuererklärung hat. Kein Problem. Alles landet erstmal auf Stapel 7.

Und für die Zukunft können Sie sich diesen Ritt durch den großen Stapel einfach sparen. Wie? Ordnen Sie Ihre Unterlagen für die Steuererklärung einfach regelmäßig, etwa jeden Monat oder jedes Quartal. Nutzen Sie dazu zum Beispiel einen oder mehrere Aktenordner.

Schnell und einfach mit smartsteuer!

Wir hatten es weiter oben schon erwähnt: Zu diesem Zeitpunkt haben Sie das Schlimmste schon überstanden. Vertrauen Sie jetzt sich selbst – und unserer Online-Steuererklärung smartsteuer. Damit verlieren Sie keine Zeit mit Installation und Aktualisierung von Software. Denn alles läuft im Internet im Browser. Es ist dabei egal, welches Betriebssystem und welchen Browser Sie nutzen – smartsteuer ist immer aktuell und sofort verfügbar. 

Beantworten Sie nun einfach die Fragen. Denn bei smartsteuer müssen Sie kein Steuer-Fach-Chinesisch können und auch nicht wissen, wo was in welches Steuerformular eingetragen werden muss. Schritt für Schritt fragt smartsteuer alles ab, Sie haben die entsprechenden Unterlagen für die Steuererklärung jetzt ja bei der Hand und tragen die entsprechenden Zahlen ein. Das war’s schon. Einfacher und schneller geht’s kaum.
Bleiben Sie – bei aller aufkommender Euphorie – konzentriert. Denn der Teufel steckt nun mal bekanntermaßen im Detail und ein einziger Zahlendreher kann aus einer guten Steuererstattung eine saftige Steuernachzahlung machen.

Was bedeutet das konkret für mich?
Auch wenn Sie kurz vor dem letzten Abgabetermin stehen, sollten Sie in Ruhe vorgehen. Termin finden, gute „Steuererklärungs-Atmosphäre“ schaffen, Ordnung in die Unterlagen für die Steuererklärung bringen und schließlich schnell und einfach die Steuer mit smartsteuer machen. Das ist alles kein Hexenwerk oder Raketenwissenschaft. Denken Sie bloß noch mal drüber nach, ob Sie das Ganze im nächsten Jahr vielleicht doch ein bisschen eher machen wollen…

Hier noch einmal die Zusammenfassung unseres Artikels als Video für Sie:

 


Mandy Pank Geschrieben von:

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