28.10.2014 · smart arbeiten ·

Das smartsteuer-Team: Niels Heidenreich

In unserem heutigen Beitrag möchten wir Ihnen unseren Kollegen Niels Heidenreich vorstellen. Niels ist seit 2010 Mitglied des smartsteuer-Teams. Zu Beginn als Freelancer und nun als festes Mitglied, bildet er mit Holger Könemann das smartsteuer Design-Team.

Wir haben Niels fünf Fragen gestellt, mit denen wir Ihnen den Designer vorstellen möchten:

Niels, was machst Du bei smartsteuer? 

Der Schwerpunkt meiner Aufgaben

Niels Heidenreich

Niels Heidenreich, Designer

liegt in der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung der Benutzeroberfläche unserer Online-Steuererklärung. Ich beschäftige mich also damit, wie wir die Funktion unserer Software so präsentieren, dass unsere Anwender damit effektiv und auch gerne arbeiten wollen. Wo sind welche Elemente angeordnet? Wie sehen sie aus? Versteht ein Anwender, was damit gemeint ist? Es ist dabei wichtig, sich immer wieder in die Rolle eines Anwenders zu versetzen, der unsere Software noch nicht kennt. Diesen Abstand zu bewahren, ist gar nicht so einfach.

Wir entwickeln die smartsteuer-Steuererklärung laufend weiter. Es kommen nicht nur neue Funktionen dazu, sondern wir verbessern kontinuierlich auch schon bestehende Funktionalitäten. Aus Rückmeldungen von Anwendern erfahren wir zum Beispiel, ob eine Funktion noch nicht so effizient oder erfolgreich benutzt wird, wie wir es vorgesehen hatten. Dann überlege ich mir — in enger Zusammenarbeit mit meinem Team — wie wir sie verbessern können. Außerdem führen wir in gewissen Abständen Anwendertests durch, die uns einen sehr konkreten Einblick darüber verschaffen, wie Anwender unsere Software bewerten und was wir noch besser machen können.

In der Regel hat das viele interne Diskussionen zur Folge. Anschließend erarbeite ich ein Konzept und skizziere einen oder mehrere Entwürfe. Meistens entwickle ich daraus einen Prototypen direkt in HTML-Code. Das ist viel schneller, als den Entwurf erst in Grafikprogrammen wie Photoshop umzusetzen. Den Entwurf oder Prototyp stelle ich dem Team vor. Mal wird er gleich angenommen, mal sind Überarbeitungen notwendig. Gibt es grünes Licht, kann ich meinen Prototyp-Programmcode oft ohne große Änderungen in die Anwendung übertragen. Diese Arbeitsweise ist sehr flexibel und effizient.

Das smartsteuer-Corporate Design (Logo, Farben, Wahl der Schrift usw.) stammt aus meiner Feder. Ebenso war ich an den meisten Design-Entwicklungen auch außerhalb der eigentlichen Software beteiligt. Dazu zählen zum Beispiel frühere Versionen unserer Website (www.smartsteuer.de), sowie diverse Marketing- und Werbemaßnahmen. Dabei hilft mir, dass ich Erfahrung in vielen Bereichen habe, also nicht nur im Design und der technischen Entwicklung (Programmieren) von Benutzeroberflächen, sondern auch in der Gestaltung von Drucksachen, Corporate Design und Typografie.

Warum gerade das Thema Steuererklärung? 

Das Thema kam zu mir. Ich muss zugeben, dass ich in Steuerdingen hoffnungslos unbedarft bin. Das erscheint auf den ersten Blick vielleicht kontraproduktiv, aber ich sehe es als sehr großen Vorteil. Wenn ich Teile unserer Software nicht verstehe, ist es ein gutes Zeichen dafür, dass da noch Verbesserungsbedarf besteht. Steuern sind für Viele — mich eingeschlossen — ein eher dröges Thema. Die meisten Leute wollen damit so wenig wie möglich zu tun haben. Das fasse ich als Herausforderung auf: Wie schaffen wir es, dass unsere Anwender eine angenehme Erfahrung beim Erstellen ihrer Steuererklärung haben? Das ist ein sehr hoch gestecktes Ziel, und das treibt mich an.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen? 

Ich würde sehr gerne endlich den portablen Wurmlochgenerator fertig bauen, der schon ganz verstaubt auf meinem Schreibtisch liegt. Das Problem ist, dass ich keinen Händler für das Tritium finde, das ich für das Nano-Fusionskraftwerk brauche, um ihn zu betreiben. Batterien halten da nicht lange.

Zu welcher Fraktion gehörst Du: Kaffee oder Tee?

Da ich in Emden (Ostfriesland) aufgewachsen bin, bin ich eigentlich Teetrinker und konnte Kaffee nie etwas abgewinnen. Wir reden hier aber über schwarzen Tee, bloss keinen Kräuter- oder Früchtetee! Meine Lieblingssorte ist Ostfriesenmischung oder, wenn die nicht verfügbar ist, Assam. Den Tee trinke ich meistens mit viel Vollmilch und wenig Zucker, oder gelegentlich original »friesenstyle« mit Kluntje und Sahne.

Um die Jahrtausendwende, als ich an meiner Diplomarbeit gesessen habe, kam die ganze Espresso-Latte-Macchiato-Barista-Kultur auf, und ich gelang in den Genuss von richtig gutem Milchkaffee. Da bin ich zum Kaffeetrinker konvertiert. Guten ostfriesischen Tee bekommt man leider auch fast nirgends außerhalb der Nordseeküste, daher habe ich keine Wahl!

Und um die nächste Frage dieser Art gleich vorwegzunehmen: Tabs statt Spaces!

Für was begeisterst du Dich außerhalb der Arbeit? 

Ich habe zu viele Interessen und eine viel zu lange Liste mit Projektideen, zu der immer nur Dinge dazukommen, von der ich aber kaum je etwas abhaken kann. Vor ein paar Monaten habe ich für eine Kunstausstellung ein Urnen-Leuchtobjekt mit 24 LEDs und Arduino-Steuerung gebaut. Dann habe ich wieder angefangen, privat zu bloggen, es aber bald wieder versacken lassen, weil andere Sachen interessanter wurden. Gestern habe ich meinen 1500-Seiten-Wälzer über Organische Chemie aus dem Regal geholt und wage einen neuen Leseversuch. Lange schlafen ist aber auch toll.

Franziska Zachert Geschrieben von:

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