26.10.2015 · smart leben ·

Guten-Morgen-Checkliste: Früh aufstehen und produktiv starten

Gehören Sie auch zu den Menschen, die davon träumen, sich von der Sucht nach der Schlummertaste zu befreien und produktiv in den Tag zu starten?

Der noch ungestörte frühe Morgen ist die beste Zeit des Tages, um sich langfristig nützliche neue Eigenschaften zuzulegen, ein bisschen gesünder zu leben und dabei sogar noch Zeit für eigene Projekte zu finden.

Programmieren Sie sich doch mal für einen erfolgreichen Tag

Wir wissen es alle und nutzen Begriffe wie „mit dem falschen Fuß aufgestanden“, wenn es mal nicht so klappt wie gewünscht: Wie man den Tag beginnt, so setzt er sich meist auch fort.

Ein guter Grund, sich mit dem richtigen „Mindset“ zu beschäftigen und den Start in einen produktiven Tag nicht mehr dem Zufall zu überlassen. Oder der Schlummertaste.

Alle Mitglieder im Schlummertastenclub kennen das nur zu gut: Es ist sehr verführerisch, sich noch ein- oder zweimal eine Nase voll Dämmerschlaf zu holen, wenn der Wecker rappelt.

Manchmal auch dreimal – als wäre es so schön, immer wieder qualvoll noch mal aufgeschreckt und geweckt zu werden.

Aber wenn Sie Ihrem Unterbewusstsein klarmachen, dass Ihnen die Disziplin fehlt, beim Weckerklingeln aufzustehen, haben Sie zwar ein wenig mehr Zeit im Bett. Dafür entgeht Ihnen aber das geniale Gefühl, den Tag schon beim ersten Geräusch erfolgreich in Angriff zu nehmen.

Frühmorgens, wenn die Welt noch schläft, hat man nicht nur mehr von der eigenen Energie, sondern auch die ganze Energie des Planeten für sich allein. Niemand ruft an, keiner klingelt und der Posteingang schweigt.

Wenn Sie sich jetzt ein oder zwei kostbare Stunden für eigene Vorhaben nehmen, kommen Sie in diesen oft weiter als an einem ganzen übermüdeten Abend.

So motivieren Sie sich für einen energiegeladenen Start:

Die Guten-Morgen-Checkliste mit den Tipps vom smartsteuer-Team

1. Weg mit dem Wecker: Nicht verbannen, sondern nur weit außer Reichweite stellen sollten Sie Ihre automatisierte Weckmaschine ab morgen früh. Denn wenn Sie sich aus dem Bett wuchten müssen, um das Getöse zu beenden, sind Sie ja schon aufgestanden und können jetzt auch gleich auf den Beinen bleiben. Wenn Sie jemand sind, für den mit Musik alles besser geht, werfen Sie das Radio oder den CD-Player an. Einmal aufgestanden und ans andere Ende des Zimmers gelaufen, fehlt nur noch ein kleiner Fitzel Willensstärke, um aufzubleiben. Viel weniger, als nötig wäre, um gegen die Versuchung der Schlummertaste anzukommen.

2. Auf ins Bad: Statt im Zimmer zu stehen und zu überlegen, ob die Kissen nicht doch lauter rufen als der Plan für mehr Produktivität am Morgen, sollten Sie sich dann in aller Ruhe, aber ohne Umwege erst mal auf ins Badezimmer machen. Nicht nur aufs WC. Gehen Sie gemütlich Ihr Gesicht mit warmem oder kaltem Wasser waschen, die Zähne putzen und betrachten Sie im Spiegel, welches Gesicht heute am besten zur Stimmung passt: Wenn Sie sofort ein (einfaches) Ziel haben, statt zunächst überlegend neben dem Bett zu stehen, geht Aufstehen noch einfacher.

3. Wasser als Teil der Morgenroutine: Die meisten von uns trinken viel zu wenig, besonders in geheizten Räumen und an stressigen Tagen. Wenn Sie sich morgens die Zeit nehmen, langsam und bewusst ein großes Glas Wasser zu trinken, tun Sie Ihrem Wohlbefinden einen Gefallen und werden sich auch fitter fühlen. Auch ein Kräutertee erfüllt diesen Zweck, aber Wasser hat nun mal den Vorteil, dass es nicht aufgebrüht werden muss und schon am Vorabend komfortabel bereitgestellt werden kann. Mixen Sie sich eine ganz leichte Schorle mit einem tollen Saft, wenn Wasser pur nicht Ihr Ding ist. Aber trinken Sie reichlich, vor allem morgens.

4. Recken und strecken Sie sich: Wann haben Sie sich das letzte Mal zwei oder drei Minuten Zeit genommen, um sich so richtig ausgiebig zu dehnen, Schultern und Arme zu strecken, die Beinmuskeln zu lockern und Ihren Körper zu spüren? Wir können von Kindern und Katzen lernen, dass es uns viel besser geht, wenn wir bewusstes Stretching betreiben. Es geht nur in der täglichen Routine mit den vielen Terminen zu oft unter. Aber in eine Morgenroutine passt es wunderbar vors Frühstück, das den meisten ohnehin zu früh ist, wenn sie sich neue Zeiten angewöhnen. Man muss sich nicht gleich für Yoga und verwandte Sportarten begeistern – aber hilfreich wäre es natürlich.

5. Kleider machen Stimmung: Wenn Morgensport zu Ihren Vorsätzen gehört, sollten Sie die Trainingsklamotten sofort nach dem Aufstehen anziehen – geduscht wird ja sowieso erst nach der Bewegung. Sport ist toll, um morgens in Fahrt zu kommen und den Tag mit voller Power zu starten, aber nicht jedermanns Sache. Vor allem in der dunklen Jahreszeit nicht. Dann legen Sie sich abends einfach Ihre Kleidung für den nächsten Morgen schon zurecht, damit Sie nach dem Duschen nicht erst Ihr Outfit konzipieren, sondern nur noch hineinsteigen müssen. Wenn der Kopf frei ist für die Dinge, die Ihnen wirklich wichtig sind und Sie sich direkt „hineinstürzen“ können, sind Sie gleich deutlich motivierter, als wenn Sie sich noch den Kopf über Farben und Socken zerbrechen müssen.

Probieren Sie die Tipps unserer Checklist doch einfach einmal aus – wir freuen uns über Ihre Erfahrungsberichte.

Franziska Zachert Geschrieben von:

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