Wenn Ausländer Deutsch lernen

Das gilt sogar, wenn ausreichende Deutschkenntnisse für einen angestrebten Ausbildungsplatz oder die Berufstätigkeit förderlich sind.

Ein in Deutschland lebender Ausländer hatte versucht, seine Kosten für das Erlernen der deutschen Sprache als vorab entstandene Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit abzuziehen. Das hat der Bundesfinanzhof abgelehnt, weil auch private Gesichtspunkte für den Erwerb der Deutschkenntnisse eine wichtige Rolle spielten. Selbst eine Berücksichtigung der Kosten bei den Sonderausgaben als „Aufwendungen für die Berufsausbildung“ scheiterte: Nach Ansicht der Richter fördert das Erlernen der deutschen Sprache in erster Linie die Allgemeinbildung und stellt also keine Berufsausbildung dar.

Auch die Finanzämter gehen davon aus, dass Aufwendungen eines in Deutschland lebenden Ausländers für das Erlernen der deutschen Sprache zu den nicht abziehbaren Kosten der Lebensführung gehören. Dies geht aus den Lohnsteuer-Hinweisen (LStH) hervor.

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