Aufwendungen für Fachliteratur

Mit anderen Worten: Die private Mitveranlassung muss ausgeschlossen bzw. darf höchstens von nur ganz untergeordneter Bedeutung sein. Ihre Aufwendungen für Fachliteratur sollten Sie grundsätzlich mit (auf Ihren Namen lautenden) Belegen und Titelangaben nachweisen. Zudem sollten Sie dem Finanzamt konkret darlegen, inwieweit die Literatur für berufliche Zwecke eingesetzt wurde. So konnte kürzlich ein angestellter Ingenieur vor dem Finanzgericht München glaubhaft machen, dass er fünf abonnierte Börsenzeitschriften als Grundlage für seine beruflichen Investitionsentscheidungen nutzt. Er durfte die Abonnementkosten daher als Werbungskosten abziehen.


Fundstelle: § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG, FG München, Urteil vom 3.3.2011 - 5 K 3379/08
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